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"Ich gebe keine Noten", gab Bildungsministerin Gehrer (V) die
Linie vor. Auch andere Fragen zum Koalitionsklima wurden eher knapp
beantwortet. Die Einschätzung reichte von "sehr zufrieden" (VP-
Landwirtschaftsminister Pröll) bis "arbeitsfähig", aber "wenn's
besser wird soll's mir recht sein" (FP-Infrastrukturminister
Gorbach).
Ähnlich zurückhaltend gab man sich zum koalitionsinternen
Frühwarnsystem. So meinte etwa VP-Klubobmann Molterer, dies sei etwas
ganz normales: "Wenn jemand ein Problem erkannt hat und auf sich
zukommen sieht, wird er es dem Partner sagen."
Verkehrsstaatssekretär Kukacka (V) meinte dazu: "Ich glaube, wir
brauchen kein Frühwarnsystem, sondern wir haben das Telefon und wir
reden miteinander." Ein wenig Selbstkritik in Zusammenhang mit der
voest übte Finanz-Staatssekretär Finz (V): "Das Problem wurde
vielleicht von unserer Seite als nicht so brisant erkannt."
(Schluss) ik
© SN/APA.
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