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Erfolgreicher Wahlkampfmanager aus der Steiermark wechselt nach Wien
WIEN (SN).
Diese Berufung kommt nicht unerwartet: Der Steirer Reinhold Lopatka wird neuer ÖVP-Generalsekretär. Dass er das politische G'spür für diesen Managerjob hat, bezweifelt niemand. Wo immer der 42-Jährige bisher Wahlkämpfe für die ÖVP inszenierte, endeten sie mit einem Erdrutschsieg. Das war im Jahr 2000 so, als er die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic auf Platz 1 katapultierte (Stimmenzuwachs: elf Prozentpunkte, Abstand zur zweitplatzierten SPÖ: gewaltig). Und das war bei der letzten Nationalratswahl so, als die Bundes-ÖVP nicht nur um bis dahin unvorstellbare 15 Prozentpunkte zulegte, sondern nach 32 Jahren wieder stimmenstärkste Partei wurde. Lopatka war es, der den Wahlkampf zum Kanzlerduell Schüssel oder Gusenbauer hochstilisierte, der wahlentscheidende Slogan "Wer, wenn nicht er" war seine Idee. Seine Wurzeln hat der studierte Jurist und Theologe im sozialliberalen Flügel der steirischen Volkspartei, deren Klubchef er zuletzt war. Lopatka ist Vater von drei Kindern und Marathonläufer.
Bleckmann wird FPÖ-Generalin
Auch das FPÖ-Generalsekretariat gelangt in steirische Hände, nachdem Karl Schweitzer zum Sport-Staatssekretär befördert wurde. Die Haupt-Stellvertreterin gilt als eine Wortführerin der Knittelfelder Gruppe. Der Öffentlichkeit ist Bleckmann auch durch eine persönliche Tragödie bekannt: Ihr Mann Alexander Jost war im Mai 2000 von der Exekutive bei einem Banküberfall erschossen worden.
© SN/APA.
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