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DATEN & FAKTEN
Vitamin C
oder Ascorbinsäure schützt die Körperzellen vor freien Radikalen und eine regelmäßige Zufuhr senkt auch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Es senkt nämlich den Gehalt an schädlichen LDL-Cholesterin und erhöht das gute HDL-Cholesterin im Körper. Klassische Vitamin-C-Lieferanten sind Zitrusfrüchte, Beerenobst, Paprika, Tomaten und alle Kohlarten.
Vitamin E
oder Tocopherol ist nicht nur ein sehr wirksamer Radikalfänger, sondern soll ebenfalls vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewahren und schützt auch vor Thrombosen. Vitamin E bewirkt also, dass sich die Blutplättchen nicht so leicht verklumpen. Vitamin E steigert auch die Leistungsfähigkeit im Gehirn und kräftigt das Bindegewebe. Darum wird vielen so genannten Anti Aging Cremen Vitamin E zugesetzt. Enthalten ist das Vitamin unter anderem in Pflanzen- und Fischölen, Nüssen, Eiern, Meeresfrüchten, aber auch in allen grünen Blattsalaten und Brokkoli und Soja.
Betacarotin,
auch Provitamin A genannt, aktiviert vor allem das Immunsystem des Körpers, weil es Funktion und Anzahl der so genannten "Killerzellen" anregt. Betacarotin ist in allen roten und gelben Früchten enthalten, also in der Marille genauso wie in der Tomate und der Karotte, ebenfalls in allen Kohlarten sowie im Feldsalat.
Magnesium
ist ein wichtiger Nährstoff, der verschiedenste Prozesse im Körper unterstützt. Magnesium ist zum Beispiel unerlässlich für die Funktion der Muskeln und damit natürlich auch des Herzens, wirkt aber auch schon fast wie ein "Medikament" auf das menschliche Nervensystem. Magnesium ist regelrecht ein Anti-Stress-Mineral. Enthalten ist Magnesium in Vollkornprodukten, im Müsli, in Milch oder in der Banane.
Selen
ist ein Spurenelement. Auch Selen stärkt die Wiederstandskraft des Körpers und Studien deuten darauf hin, dass eine ausreichende Selenzufuhr (zwischen 150 und 300 Mikrogramm täglich) das Krebsrisiko um bis zu 50 Prozent senken kann. Ist Krebs bereits entstanden, kann Selen als Zusatz zur Therapie die Wirkung eines Anti-Krebs-Medikamentes verstärken. Forscher fanden heraus, dass wegen der relativ selenarmen Böden in Europa viele Menschen in unseren Breiten nur die Hälfte des täglichen Bedarfes über die Nahrung zu sich nehmen. Daher raten manche Ernährungsexperten, Selen zusätzlich zu sich zu nehmen. Selen ist unter anderem natürlich in Getreide, in Hülsenfrüchten, ungeschältem Reis, Sonnenblumenkernen, Eiern, Fleisch, Fisch u. a. enthalten.
© SN/APA.
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