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Die "Flops" der WM 2007 in Aare
19. Februar 2007 | 10:53

Die "Flops" der Alpinen Ski-WM 2007 in Aare:

Bode Miller: Von der Papierform her hätte der US-Boy in Aare in jeder Disziplin eine Medaille gewinnen können - wie bei Olympia 2006 verließ der Amerikaner aber schlussendlich auch Aare ohne eine einzige Trophäe. In den WM-Nächten in Aare räumte der 29-Jährige dafür aber wieder groß ab, im schwedischen Nightlife gewann Miller das Rennen um den "König der Nacht" ungefährdet und überlegen. Aus Mittelschweden reiste er aber (nur) mit einer im Slalom erlittenen Bänderdehnung im Knie ab.

Hermann Maier: Zum ersten Mal in seiner Karriere verließ der Flachauer ein Großereignis (WM oder Olympia) ohne Medaille. Im Super G schrammte der Salzburger nur um 0,04 Sekunden am Podest vorbei, in Abfahrt und RTL blieb Maier dann weiter hinter den Erwartungen zurück. Hinzu kamen die ungewohnt harten Kritiken von Armin Assinger und Franz Klammer. Unterm Strich eine WM, die dem "Herminator" sehr viel Kraft und Substanz gekostet hat.

Schwedens Slalom-Herren: Die schwedische Slalom-Armada war mit extrem hohen Erwartungen in den letzten Einzelbewerb der Heim-WM gegangen. Kein Wunder, denn Shootingstar Jens Byggmark, Andre Myhrer und Markus Larsson hatten im bisherigen Weltcup für vier Siege gesorgt. Am "Tag X" gingen sie dann jedoch gänzlich leer aus.

ÖSV-RTL-Herren-Team: Hermann Maier (21.), Rainer Schönfelder (25.), Benjamin Raich, Hannes Reichelt und Christoph Gruber (allesamt ausgeschieden) sorgten für das schlimmste ÖSV-RTL-Debakel der WM-Geschichte.

WM-Startschuss: Es war ein WM-Start, wie man ihn als Veranstalter nicht viel schlimmer befürchten kann: Wind, Schneefall und Nebel sorgten dafür, dass erst einmal drei Tage lang nichts ging. Der Herren-Super-G wurde zweimal, der Damen-Super-G einmal abgesagt - Erinnerungen an Morioka 1993 wurden wach. Erst mit dreitägiger

Verspätung gingen dann mit dem Super-G-Doppelpack die ersten

WM-Rennen in Aare in Szene. Team USA: Drei Silbermedaillen durch Lindsey Kildow (Abfahrt, Super G) und Julia Mancuso (Kombination) waren die herzeigbare Ausbeute der Damen, im abschließenden Teambewerb am Sonntag waren die Beiden nicht dabei und daher sind die auszunehmen: was aber "Bauchrutscherin" Resi Stiegler und Co. ablieferten, war mehr als peinlich und eines WM-Bewerbs nicht würdig. Sechs der acht Läufer landeten in ihren Serien wegen Ausfalls oder Verspätung an letzter Stelle.

© SN/APA.

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