| Mit der Goldmedaille im WM-Teambewerb hat Benjamin Raich das Dutzend voll gemacht. Der Tiroler hat nun bei Weltmeisterschaften und Olympia insgesamt zwölf Medaillen erobert. So viel hat kein anderer österreichischer Athlet in der ÖSV-Alpin-Geschichte geholt. Selbst Toni Sailer hat "nur" elf Medaillen gesammelt. Allerdings zu einer Zeit, als bei Olympia auch noch WM-Edelmetall vergeben worden ist.
Raichs Medaillen-"Hamsterei" hatte bei der WM 2001 in St. Anton mit Slalom-Silber begonnen. Es folgten seitdem bei Olympia 2002 Bronze in Slalom und Kombi, bei der WM 2005 in Bormio Gold in Slalom und Kombi und Silber in Kombi, RTL und Teambewerb, bei Olympia 2006 Gold in Slalom und RTL sowie nun bei der WM 2007 Gold im Teambewerb und Silber in der Super-Kombi. Macht insgesamt vier Olympia- (2/0/2) und acht WM-Medaillen (3/4/1).
Punkto WM-Medaillen-Anzahl (8) hat Raich am Sonntag mit Sailer gleichgezogen. Mit seinen zwei Aare-Medaillen hat der Pitztaler Größen wie Hermann Maier und Karl Schranz (jeweils 6 WM-Medaillen) hinter sich gelassen.
In Bormio 2005 hatte Raich gleich fünf Medaillen gewonnen. Dieses Kunststück gelang nun in Aare Lokalmatadorin Anja Pärson: Gold in Abfahrt, Super G und Super-Kombi, Silber im Teambewerb und Bronze im Slalom. Raich und Pärson haben dieses Kunststück dem Norweger Lasse Kjus gleichgemacht. Die Leistung von Kjus 1999 in Vail war aber noch eindrucksvoller, denn damals hatte es noch keinen Teambewerb gegeben. Der "Super-Elch" holte damals Gold in Riesentorlauf und Super G sowie Silber in Kombination, Abfahrt und Slalom.
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