| Reaktionen auf den WM-Riesentorlauf der Herren am Mittwoch in Aare:
Axel Lund Svindal (Weltmeister, Norwegen): "Der Lauf war fast ohne Fehler. Ich habe brutal Gas gegeben. Ich habe im Ziel gesehen, dass ich neun Zehntel vorne war und habe gedacht, dass es Gold werden kann. Risiko nehmen und Gas geben bringt nichts, wenn es nicht mit der Technik zusammenpasst. Ich habe keinen Schwung gehabt, wo ich dem Ausfall nahe gewesen wäre. Die beiden Goldenen zählen beide gleich."
Daniel Albrecht (Silbermedaillen-Gewinner, Schweiz): "Es ist sensationell. Ich habe im Vorfeld gewusst, dass ich gut fahren kann, bin aber nie locker gewesen und ohne Fehler geblieben. Dass es dann hier so gut geht, ist natürlich ein Wahnsinn. Es ging mir am Start durch den Kopf: 'Jetzt bist du das erste Mal in Führung und alle glauben, dass du das nicht hinunterbringst'. Ich war aber gar nicht so nervös und habe versucht, das gleiche wie im 1. Durchgang zu machen. Dass ist mir gelungen. Die Schweizer kommen wieder. In den letzten zwei Jahren war es ziemlich hart für uns. Was jetzt die Österreicher erleben, haben wir lange durchgemacht. Wenn es läuft sind alle bereit, vorne mitzufahren."
Didier Cuche (Bronzemedaillen-Gewinner, Schweiz): "Es war wieder knapp. Ich bin froh, dass es endlich geklappt hat. Ich habe eigentlich nicht gedacht, dass ich im Riesentorlauf so schnell sein kann, hätte eher in den Speed-Disziplinen mit einer Medaille gerechnet. Ich habe mir gedacht: 'Du musst fahren wie im Training'. Dass ist mir gut gelungen. Ich wusste, dass ich es in den Beinen habe. Es ist sehr positiv, dass zwei Schweizer auf dem Podium stehen und die Jungs sehr schnell fahren. Daniel war mit seinem Titel sehr locker am Start. Wir werden hoffentlich immer stärker."
Hermann Maier (21.): "Mir geht vor allem die Schnelligkeit und die Spritzigkeit ab. Ich fahre einfach nur so runter, da ist einfach nichts mehr da. Diese WM ist vermurkst. Die Schweizer hingegen fahren erfrischend runter. Aber die haben es verdient, nachdem sie jahrelang geprügelt worden sind."
Rainer Schönfelder (25.): "Ich habe einen Innenski-Fehler gemacht und starke Probleme gehabt. Wenn man einen Lauf so anfängt, dann sind die Chancen eigentlich schon dahin. Der Lauf und der Berg waren sehr schwer, die Sicht schlecht. Zu schwer für mich."
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