| Reaktionen zum WM-Riesentorlauf der Damen in Aare, in dem die Tirolerin Nicole Hosp am Dienstagabend Gold geholt hat:
Nicole Hosp: "Ich kann es noch nicht wirklich fassen, es ist wie ein Traum. Ich habe mir vor dem zweiten Lauf einfach gedacht, ich muss den besten Riesentorlauf fahren, den ich jemals gefahren bin. Der erste war nicht der perfekte Lauf, ich habe gewusst, das ich mehr drauf habe. Meine Familie ist, glaube ich, noch mehr aus dem Häuschen als ich. Nach dem Super G war ich schon sehr enttäuscht, weil ich schon so viele vierte Plätze hatte. Der Sieg heute entschädigt für alles. Im Slalom ist jetzt alles möglich."
Hans Pum (ÖSV-Alpinchef): "Das ist die Goldmedaille, auf die ganz Österreich gewartet hat. Es war ein super Lauf von Niki, man hat gesehen, dass sie eine echte Rennläuferin ist. Man hat aber auch gesehen, was hier noch drinnen gewesen wäre, wenn wir uns die Michaela Kirchgasser anschauen. Unsere Läuferinnen fahren oft nicht locker genug, und wenn man nicht locker genug fährt und es erzwingen will, ist man auf diesem Schnee fast immer hinten. Die Erleichterung ist sehr, sehr groß."
Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident): "Die zweite Woche ist für uns immer besser. Wir sind immer locker geblieben, nur die Medien nicht."
Herbert Mandl (ÖSV-Damen-Cheftrainer): "Ich habe ganz schön mitgezittert bei diesem turbulenten Finale. Niki ist großartig gefahren, sie hat sich diese Goldmedaille wirklich verdient. Im ersten Lauf waren unsere Mädchen etwas zu verkrampft, doch im zweiten haben sie dann eine großartige Leistung gezeigt. Gratulation an das gesamte Team."
Maria Pietilä-Holmer (Schweden, Silbermedaillengewinnerin): "Ich bin wirklich glücklich, es ist wie ein Traum. Bei der Pressekonferenz wurde ich gefragt, ob ich mir eine Medaille zutraue. Ich habe gesagt: 'Absolut.'"
Denise Karbon (Italien, Bronzemedaillengewinnerin): "Ich habe nach dem ersten Lauf (12., Anm.) nicht mehr gedacht, dass ich noch eine Medaille holen kann. Ich wollte aber unbedingt noch unter die Top Sechs, damit ich wenigstens noch ein Diplom bei der Zeremonie bekomme. Dass ich jetzt Dritte bin, ist ein Wahnsinn, ich fasse es gar nicht. Im ersten Lauf bin ich nicht mit den Verhältnissen zurecht gekommen, im zweiten habe ich es dann besser gemacht und hatte eine Riesenfreude beim Fahren."
Kathrin Zettel, die noch immer nicht hundertprozentig fit ist, nach Platz neun: "Ich weiß, da wäre mehr drinnen gewesen. Ich kann derzeit aber nicht so fahren, wie ich möchte. Unten ist mir die Kraft ausgegangen."
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