| Riesentorlauf-Weltmeister Hermann Maier ist am Montag Abend in seiner Heimat-Ort Flachau gebührend empfangen worden. Rund 3.000 Fans erlebten mit, als der 32-Jährige einem Gladiator ähnlich mit einem Streitwagen vorfuhr. Einmal mehr bei einem Maier-Empfang wurde der "Hermann-Maier-Marsch" gespielt, der "Herminator" selbst trat als Dirigent auf.
Zur Feier war auch politische Prominenz gekommen, u.a. Landeshauptfrau Burgstaller sowie die Landeshauptmann-Stellvertreter Raus und Haslauer. Aus dem Ski-Lager waren der Salzburger Verbandspräsident Alex Rainer sowie Maiers Trainer Andi Evers und Heinrich Bergmüller gekommen. Auch Maier-Bruder Alex und die Eltern Gerti und Hermann waren natürlich zugegen.
Sie alle erlebten mit, als der zweifache Olympiasieger die Einspielung des Radio-Kommentars von "Adi und Edi" von seinem Gold-Lauf sehr emotional aufnahm. "Hier sind ja mehr Leute als in Bormio. Es ist wie immer schön daheim", erklärte der Geehrte.
Von der Gemeinde, den Bergbahnen und dem Fremdenverkehrsverband erhielt Maier schließlich eine mit Gold-Dukaten gefüllte Registrier- und Herrschaftskassa aus dem Jahre 1820. Eine Versteigerung eines Maier-Helms mit Original-Unterschrift brachte 860 Euro für den Ski-Nachwuchs ein. Der am Erfolg natürlich auch stark beteiligte Evers durfte eine Scheibtruhe mit Bau-Utensilien in Empfang nehmen, der Coach ist derzeit am Bauen. "Wenn er mir einen Fixplatz für Olympia gibt, helf' ich ihm beim Bauen", meinte der ausgebildete Maurer Maier.
Zu guter Letzt wurde eine Stellungnahme von Maiers Raiffeissen-Werbepartner Markus Rogan eingespielt. Der Schwimm-Europarekordler hatte am Strand von Miami vom WM-Coup Maiers erfahren. Ein sehr langer Abend wurde es für Maier nicht, denn schon am Dienstag erfolgt die Anreise zum Weltcup-Speed-Wochenende in Garmisch.
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