| Die Dopingproben der österreichischen U23-Radrennfahrer Markus Eibegger und Christian Ebner waren negativ. Dieses Ergebnis gab der Österreichische Radsport-Verband bekannt. Das Duo hatte sich den in Bad Tatzmannsdorf vorgesehenen Kontrollen vorerst entzogen und die Tests erst einen Tag bzw. zwei Tage verspätet nachgeholt.
Bei der Bekanntgabe der positiven A-Probe von Marco Oreggia in Salzburg hatte der Verband erklärt, dass bei Eibegger und Ebner die Einnahme von EPO nicht eindeutig auszuschließen sei und weiterführende Analysen durchgeführt werden müssten. Diese fielen nun negativ aus, das heißt, nach den strengen Kriterien der Welt-Anti-Doping-Agentur war ein eindeutiger Nachweis des künstlich hergestellten Hormons nicht möglich.
Eibegger, der ursprünglich gar nicht zu dem Test ausgelost war, hat damit von Verbandsseite keine Konsequenzen zu befürchten. Gegen Ebner ist bereits vergangene Woche ein Verfahren vor dem Anti-Doping-Ausschuss des ÖRV eingeleitet worden, weil er den Test verweigert hatte. Oreggia, in dessen A-Probe die Einnahme von EPO nachgewiesen worden war, hatte bis Dienstagnachmittag die Öffnung der B-Probe nicht beantragt.
Eibegger hatte nach eigenen Worten das negative Resultat erwartet. "Aber es war zuletzt auch von Seiten der Medien Druck da, die Bestätigung ist eine Erleichterung für mich", sagte der 21-jährige Steirer. Er betrachte es als Fehler des Verbandes, ihn auf Grund einer Lappalie nicht für die WM nominiert und ihm damit auch die letzte Chance auf einen Vertrag bei einem ProTour-Team genommen zu haben. Er erwarte sich eine Entschuldigung seitens des Verbandes, so Eibegger.
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