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Salzburg (SN-ofb). "Du wirkst so abgeklärt, hast du den Sieg einfach so abgehakt", wurde Gerald Ciolek, der neue U23-Radweltmeister Samstagmittag nach seinem Sieg im Sprint gefragt. "Aber woher, jetzt kommt nur die Schwere des Rennens so richtig heraus. Am Abend wird gefeiert", antwortete der 20-jährige Deutsche. Nach acht Runden (177,2 km) näherte sich Ciolek mit einer sechsköpfigen Gruppe dem Ziel und setzte zu einem umjubelten kraftvollen Sprint an, und hatte nach 4:00:50 Stunden den Titel vor dem Franzosen Romain Feillu und dem Russen Alexander Khatuntsew in der Tasche. Das durch Dopingverdacht krisengeschüttelte Team aus Österreich hatte an der Spitze nichts mit zu reden. Der Tiroler Stefan Denifl wurde 27., der Kärntner Christoph Sokoll 28.
© SN/APA.
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