| Die Weltmeisterschaft im Rad-Straßenrennen, die größte Sportveranstaltung, die es im Land Salzburg jemals gegeben hat, ist zum erhofften Fest geworden.
SALZBURG (SN-msm, ofb, reich). Statt Jammern über den befürchteten Verkehrszusammenbruch herrschte fünf Tage lang Partystimmung. "Die Salzburger sind im Vorfeld immer sehr kritisch, aber wenn die Veranstaltung einmal angefangen hat, erweisen sie sich als ungemein begeisterungsfähig." Einer der Großen der Veranstaltung hieß Wolfgang Weiss, der seine Vision von der Rad-WM in Salzburg in die Realität umgesetzt hat.
Der Weltverband UCI zeigte sich begeistert über die Abwicklung. "Danke Heinz, das war eine superbe WM", meinte UCI-Präsident Pat McQuaid und umarmte den Salzburger Bürgermeister Schaden.
Der Funke ist auf die Bevölkerung übergesprungen: "Salzburg hat gezeigt, dass man reif für eine Sport-Großveranstaltung ist. Die Begeisterung an der Strecke war überschäumend. Das gibt uns viel Mut für die kommenden Aufgaben, speziell Olympia", sagte Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller den SN. Nun müsse die Salzburger Olympia-Bewerbung diese Steilvorlage übernehmen.
Zum Abschluss am Sonntag kamen 150.000.000 Zuseher. Macht inklusive Jedermann-Rennen und Eröffnungsfeier 337.000. Das ist auch international ein Rekordwert.
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