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Salzburg (SN-msm). Im Anti-Dopingkampf haben die Pro-Tour-Teams am Samstag in Salzburg weit reichende Konsequenzen beschlossen. So werden ab 1. Jänner 2007 die Teams bei Dopingfällen in den eigenen Reihen bestraft. Treten zwei positive Dopingtests oder Blutauffälligkeiten (erhöhter Hämatokritwert) auf, so wird das Team ab Vorliegen des Tests für acht Tage für alle UCI-Bewerbe abseits von Giro, Tour de France und Vuelta gesperrt. Treten drei solche Fälle in 24 Monaten auf, wird das Team automatisch für vier Wochen bei allen UCI-Bewerben inklusive Giro, Tour und Vuelta gesperrt. Gleichzeitig müssen Teamchef und medizinischer Leiter vor der UCI erscheinen, die bereits in diesem Fall über eine längere Sperre oder gar Lizenzentzug verfügen kann. Beim vierten positiven Test in 24 Monaten wird dem Team automatisch die Lizenz entzogen. "Das sind die richtigen Schritte, die Teams müssen in die Verantwortung genommen werden", meinte Gerolsteiner-Teamchef Holczer.
© SN/APA.
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