| Touristiker ziehen eine "Traumbilanz" über die Rad-WM. Mehr als 330.000 Besucher säumten die Rennstrecken. Die Polizei: "Es gab keine Probleme."
Salzburg (SN). Hervorragendes Wetter, sensationelle Stimmung, eine mehr als gelungene Veranstaltung: Ganz Salzburg jubelt über die Rad-WM. Insgesamt stürmten mehr als 330.000 Fans die Sportveranstaltung.
Es war ein wahres Radsportfest: Die Veranstaltung verlief friedlich. "Nichts los" war nur auf dem offiziellen Vorfallenheitsbericht der Polizei. "Es gab überhaupt keine Probleme", sagte Einsatzleiter Franz Ruf. Allein am Wochenende waren 800 Polizisten im WM-Dienst.
Dafür war die WM für manchen Kriminellen nicht so lustig. Durch den verstärkten Einsatz schnappten Polizisten drei Einbrecherbanden und klärte rund fünfzig Einbruchsdiebstähle auf.
Jeder sei auf seine Kosten gekommen - das Publikum, die Sportler, die Touristiker, sagte Bert Brugger, Tourismuschef der Stadt Salzburg. "Wir konnten zeigen, dass Salzburg Radkompetenz hat. Millionen von Zuschauern haben die schönsten Fernsehbilder gesehen. In der Stadt und in den Umlandgemeinden konnten wir schätzungsweise 30.000 bis 50.000 zusätzliche Nächtigungen lukrieren."
Was bleibt von der Rad-WM? "Auf alle Fälle einmal eine super Asphaltfläche durch Obertrum", sagte Raoul Grabner von der "Salzburger Seenland Tourismus GmbH". Damit die Rad-WM nachhaltig wirke, dürften Land und Stadt Salzburg sowie alle Tourismusverbände jetzt den Erfolg des Events nicht verpuffen lassen. "Unsere Hoffnung ist, dass wir künftig auch zur Raddestination werden."
© SN/APA.
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