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Ich bin 16 Jahre alt und betreibe seit rund drei Monaten Krafttraining. Ich habe einen sehr intensiven Trainingsplan über eineinhalb Stunden oder mehr im Fitness-Studio. Danach bin ich immer völlig fertig. Meine Ziele sind Muskelaufbau und Fettabbau. Soll ich zwei Tage oder nur einen Tag zwischen den Trainingseinheiten pausieren? Zweitens: Ich spiele in einem Verein Fußball. Beim Sprinttraining habe ich mir eine Achillessehnenentzündung zugezogen, die nun schon fünf Wochen lang andauert. Was kann ich tun? Soll ich den Fuß in Ruhe lassen? Soll ich dehnen? B. S. Für Fußballspieler genügt ein Krafttraining zwei bis drei Mal pro Woche mit sechs Sätzen für jede Muskelgruppe, die Sie verbessern wollen. Für einen Muskelaufbau sollte die Intensität so gewählt werden, dass nur 10 bis 15 Wiederholungen in Serie möglich sind, für die Zunahme der Kraftausdauer 20 Wiederholungen und mehr. Gerade durch intensive Kraftübungen werden die Eiweißstrukturen der Muskelzellen stark beansprucht, die Regeneration kann bis zu 72 Stunden dauern. In Ihrem Alter ist auch das Wachstum der Wirbelsäule noch nicht abgeschlossen, daher sollten Sie Über-Kopf-Übungen vermeiden. Generell sollten Sie das Training an Kraftmaschinen dem Hanteltraining bis zum Ende der Wachstumsphase vorziehen. Zur zweiten Frage: Bei Entzündungen im Gleitlager oder am Ansatz der Achillessehne am Fersenbein werden Dehnungsübungen empfohlen, allerdings nur bis zur Schmerzgrenze. Schrauben Sie auch vorübergehend das Training zurück. Bleiben die Beschwerden hartnäckig, sollten Sie mit Ihrem Schuhwerk zu einem Orthopäden gehen. Hinter Achillessehnenbeschwerden kann nämlich auch eine leichte Fußfehlstellung stecken. Ich bin 45 Jahre alt, leicht übergewichtig und betreibe zwei bis vier Mal pro Woche Sport: Laufen, vorwiegend auf asphaltierten Wegen, rund 30 bis 45 Minuten; mit dem Rennrad bin ich mit mittlerem Tempo eineinhalb bis zweieinhalb Stunden unterwegs, beim Bergwandern bis zu drei Stunden. Nur beim Laufen bekomme ich auf der linken Fußsohle ein leichtes Taubheitsgefühl, das nach einer kleinen Pause schnell wieder verschwindet. Neue Laufschuhe und lockerer gebundene Schuhbänder haben keine Abhilfe gebracht. F. G. Taubheitsgefühle können entstehen, wenn auf Nerven über längere Zeit hindurch Druck ausgeübt wird. Die Quelle des Übels muss allerdings nicht allein auf der Fuß-sohle zu suchen sein, sie kann auch im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule liegen, wo unter anderem die sensiblen Nervenfasern der Fußsohle in das Rückenmark eintreten. Es ist möglich, dass eine defekte Bandscheibe auf diese Nerven drückt. Sie sollten auf alle Fälle zu einem Orthopäden gehen und die Beschwerden abklären lassen. Vielleicht genügen spezielle Einlagen. Ich habe seit rund zweit Jahren große Probleme mit einem instabilen Kniegelenk. Da ich Fußball spiele (18 Jahre), möchte ich im Winter in der Halle aussetzen und mich stattdessen lieber richtig für das Frühjahr vorbereiten. Ich möchte ein spezielles Muskelaufbautraining durchführen, um das Knie besser zu stabilisieren. Ich fürchte nur, dass bei zu starkem Krafttraining die Ausdauerfasern umgebildet werden. Ist meine Sorge angemessen oder nicht? Außerdem: Durch die vielen Knieluxationen ist meine Patellasehne entzündet und wenn ich Stiegen hinaufsteige, knackst es stark im Knie. Außerdem habe ich auf der Au-ßenseite des Knies eine Gelenksmaus. Soll die herausgenommen werden? P. M. Wenn Sie tatsächlich einen freien Gelenkskörper im Knie haben, muss man ihn entfernen. Erledigt werden kann das mit einem arthroskopischen Eingriff. Wenn Sie darüber hinaus an einer Entzündung der Patellasehne leiden, sind starke Belastungen vorerst nicht sinnvoll. Neben dem Krafttraining sollte auch ein Ausdauertraining etwa vier bis fünf Mal wöchentlich durchgeführt werden. Bei einer solchen Kombination von Kraft- und Ausdauertraining sollte sich Ihre sportliche Form positiv entwickeln. Um das Knie zu schonen, empfehle ich ein Fahrradergometer, das ebenfalls zu einer Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur beiträgt. Ich betreibe seit mehr als 20 Jahren Ausdauersport - im Sommer Radfahren (Rennrad und Mountainbike), im Winter Skilanglauf und Skitouren. Ich bemerke seit längerer Zeit beim Stiegensteigen ein Geräusch im rechten Knie, direkt unter der Kniescheibe. Lege ich die Hand auf die Kniescheibe, habe ich das Gefühl, "Sand im Getriebe" zu haben. Schmerzen habe ich keine. Was kann die Ursache dieser Symptome sein und sollte man Maßnahmen setzen, bevor Schmerzen auftreten? M. E. Das Knirschen deutet auf Rauigkeit in der Knorpelauflage der Kniescheibe bzw. der Gelenksfläche am Oberschenkelknochen hin. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um Abnützungserscheinungen. Lassen Sie die Symptome von einem Orthopäden abklären. Ursache kann eine Fehlstellung des Unterschenkels oder eine Fehlbildung der Kniescheibe sein.
© SN.
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