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BOSTON (SN, APA). Zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen leiden an Asthma. Jetzt haben US-Wissenschafter ein körpereigenes Asthma-Medikament entdeckt. Die Forscher fanden heraus, dass "anfällige" Mäuse in ihren Bronchien auch erhöhte Konzentrationen an Lipoxin A 4 (LX4) aufwiesen. Diese Lipoxine sind körpereigene Substanzen, die in den Bronchien zur Bekämpfung der dort bei Asthma bestehenden chronischen Entzündung als Abwehrreaktion produziert werden. Die Wissenschafter produzierten LX4-ähnliche Substanzen, injizierten sie Mäusen und provozierten Asthma-Attacken. Die Nager waren jedoch zu einem Gutteil vor den Anfällen geschützt. Eine Reihe von Studien belegt zudem, dass Kinder, die ihre ersten Lebensjahre in nahezu steril sauberen Wohnungen verbringen, ein höheres Risiko für allergisches Asthma haben.
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