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DATEN & FAKTEN
Neurodermitis
Die genauen Ursachen von Neurodermitis sind unbekannt. Wissenschafter meinen, dass die Hauterkrankung eine genetisch bedingte Überreaktion des Immunsystems sei. Die Patienten werden demnach mit überreaktiven Zellen geboren. Umweltfaktoren wie Nahrungsmittelallergene, passives Rauchen, Haustiere und Chemikalien wirken dann als Auslöser.
Die Therapie
Unter anderem werden Ölbäder verschrieben, Feuchtigkeitssalben oder Anti-Histaminika (Medikamente gegen Allergien). Möglich ist auch eine Phototherapie mit UV-A- oder -B-Bestrahlung, weiters werden Immunsuppressiva und Kortisonsalben verordnet. Erziehungsberatung für die Eltern und Psychotherapie sind ebenfalls zu erwägen. Walter Stögmann vom Gottfried von Preyer'schen Kinderspital Wien empfiehlt Müttern, möglichst lange zu stillen ohne beizufüttern, denn bei Säuglingen sei das Hauptproblem das Fremdeiweiß aus Kuhmilch, Eiern, Weizen, Fisch, Soja und Nüssen. Bei Kindern würden Allergene durch Inhalation und Allergene direkt auf der Haut zum vorrangigen Problem.
Seltener Krebs
Aber auch eine gute Nachricht für Menschen, die an Neurodermitis leiden, gibt es: Ihr "aufmerksames" Immunsystem bewirkt, wie Untersuchungen gezeigt haben, dass sie im Erwachsenenalter deutlich seltener an bösartigen Tumoren erkranken.
© SN.
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