head_freizeit


01 Nachrichten
02
03
04
05
06
07
08
  Montag, 19. März 2012 PLATTFORM FÜR SALZBURG Werbung   
Internet Guide - jetzt buchen!
0311 Gesundheit

Ticketcenter

Veranstaltungen

Kino

Cams

imBild

Singlebörse

Buchladen

Reisen

Salzburg Urlaub

Wien Urlaub

Gesundheit
...Ratgeber
...Service
...Frage&Antwort

Partnersuche

Weiterbildung

Horoskop

Suche
 

Gesundheit - Behinderungen

Behinderung erkennen

27. Juni 2002 | 11:00

Mit einer neuen Methode kann man sehr früh das Down-Syndrom erkennen. Gegner sagen: "Rasterfahndung gegen behindertes Leben".

WIEN (SN-bm, APA).

In Kombination mit einer Blutuntersuchung kann eine neue Ultraschalluntersuchung in der Frühschwangerschaft (11. Woche) bereits Chromosomen- Schäden, also zum Beispiel das Down-Syndrom, beim Fötus feststellen. Und das mit einer Genauigkeit von bis zu 90 Prozent. Es wird dabei die so genannte "Nackentransparenz" des Ungeborenen gemessen (siehe Box, Anm.), an Hand derer man Hinweise auf Entwicklungsstörungen findet. Das würde den Druck auf Frauen verstärken, nur noch gesunde Kinder zur Welt bringen zu dürfen, sagte dazu der Innsbrucker Diözesanbischof Alois Kothgasser und warnt vor der Aufnahme einer verpflichtenden Untersuchung zur Früherkennung des Down-Syndroms in den Mutter-Kind-Pass. Das hatten unlängst Österreichs Ultraschallmediziner gefordert.

Die neue Methode sei "eine Methode zur Selektion von behindertem Leben, als Vorsorgeuntersuchung deklariert", sagte der Bischof bei einer Ansprache in Innsbruck am Dienstagabend. Kothgasser: "Offenkundig ist die Leistung nicht nur für das berufliche Fortkommen entscheidend, sondern entscheidet mittlerweile auch über die Existenzberechtigung. Ich muss sagen: Mir graut vor einer solchen Gesellschaft." Zwar könne die pränatale Diagnostik Behinderungen immer früher und exakter erkennen, nicht aber heilen. "Verhindert" werden könne nur das behinderte Kind.

Eine Aufnahme in die Vorsorgeuntersuchung von schwangeren Frauen sei für ihn, Kothgasser, wie eine Rasterfahndung nach behindertem Leben.


Mediziner fordern mehr
Untersuchungsmethoden

Die Frage, ob Mediziner alles tun dürfen oder sogar sollen, was sie können, oder nicht, werden ab heute, Donnerstag, 5000 so genannte "Reproduktionsmediziner" aus aller Welt in Wien diskutieren. Unter anderem werden auch ethische Konflikte im Bereich der künstlichen Befruchtung erörtert. Gynäkologe Karl Oskar Illmensee, Innsbrucker Genetiker, erklärte dazu: Die Mediziner müssten noch vor dem Einsetzen eines künstlich gezeugten Embryos in die Gebärmutter diesen auch auf Schäden untersuchen dürfen (in Österreich verboten, Anm.). Denn es sei widersinnig, in der Reproduktionsmedizin Embryonen einzusetzen und dann im Falle einer Schädigung einen Abortus zu veranlassen.

Vor 24 Jahren kam übrigens das erste Retortenbaby, Louisa Brown aus Großbritannien, zur Welt. Mittlerweile gibt es schon fast eine Million Kinder, die in einer Petrischale gezeugt wurden.

© SN.

artikel: drucken | als mail verschicken
 

Rubriken

Abnehmen (31)

AIDS (90)

Allergien (34)

Alter (80)

Arterien (8)

Atemwege (34)

Augenheilkunde (32)

Bakterien (29)

Behinderungen (10)

Chirurgie (32)

Dermatologie (23)

Diabetes (39)

Diagnose Verfahren (16)

Diverses (259)

Drogen (77)

Ernährung (139)

Facharzt (52)

Frauen (65)

Gentechnik (128)

Geriatrie (3)

Gynäkologie (5)

Hals Nasen Ohren (23)

Hausarzt (86)

Herzkrankheiten (114)

Hormone (20)

Immunsystem (25)

Innere Medizin (30)

Keime (5)

Kinderheilkunde (23)

Kinderkrankheiten (12)

Kinder nach Maß (7)

Krebs (246)

Magen (8)

Medikamente (66)

Neurologie (60)

Organe (16)

Orthopädie (52)

Psychiatrie (41)

Psychologie (32)

Reisemedizin (6)

Schmerzen (23)

Seuchen (15)

Sexualmedizin (50)

Sportmedizin (26)

Teure Gesundheit (14)

Toxikologie (11)

Urologie (4)

Venen (5)

Viren (32)

Zahnarzt (25)
salzburg.dermarkt.at

Spiel des Monats

Elevens

Flottes Kartenspiel:
Hotelgutscheine gewinnen!
 

Elevens

Elevens

Blickpunkt

Alpintouren

Web-Tipps

Reisen

Link-Tipps

Ticket Polzer

Sbg. Woche

Sbg. Fenster

 
© 1997-2007 Salzburger Nachrichten      Kontakt   Sitemap   Impressum   AGB   Newsletter      realisiert von conova