| Sonnenenergie wird in Österreich in den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Bei einer Untersuchung des EU-Forschungslabors für Umwelt haben sich für Solar-Strom-Anlagen in den Alpenregionen von Feldkirch bis hinein in den Wiener Wald ähnliche Rentabilitätswerte ergeben wie für Solaranlagen im südlichsten Spanien.
Nach den EU-Untersuchungen erreicht die Sonneneinstrahlung in den Hügel- und Bergregionen Österreichs eine Intensität von bis zu 2.000 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Auch wenn Regenwolken am heimischen Himmel dominieren, scheint die Sonne bei uns so stark wie kaum anderswo in diesen Breitengraden.
In manchen Regionen mit besonders hoher Sonneneinstrahlung erreicht der Preis für eine Kilowattstunde Solarstrom damit schon jetzt durchaus wettbewerbsfähige 15 bis 20 Cent. Zum Vergleich: Konventioneller Strom aus der Steckdose kostet derzeit 15 bis 17 Cent je Kilowattstunde - Tendenz steigend. Im nächsten Jahrzehnt erwarten die Forscher, dass sich der Preis für Solarzellen auf ein Drittel reduzieren wird.
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