| LR Eisl (ÖVP) wurde in Brüssel vorstellig - Geld für Kabelstudie?
salzburg, brüssel. Die Einsetzung eines europäischen Koordinators für die 380-kV-Leitung durch Salzburg forderte Energiereferent Landesrat Sepp Eisl (ÖVP) kürzlich bei einem Aufenthalt in Brüssel.
"Ich habe Dr. Wolfgang Kerner, der in der Generaldirektion TREN für die Politik der transeuropäischen Energienetze zuständig ist, eindringlich gebeten, einen solchen Koordinator zu installieren, um einen raschen Lückenschluss gemeinsam mit den Betroffenen zu erreichen", berichtete Eisl. Die Europäische Kommission setzt diese Koordinatoren für Netzprojekte von europäischer Bedeutung ein, um deren Umsetzung zu beschleunigen.
"Dr. Kerner hat mir versichert, dass die beiden Salzburger Abschnitte der 380-kV-Leitung zu den 32 prioritären Leitungs-Projekten der Europäischen Union gehören und sie allerhöchste Bedeutung für die EU haben. Aber auch die Einbindung und gemeinsame Umsetzung mit den Bürgern ist der Kommission ein großes Anliegen", meint landesrat Eisl weiter.
Aufgabe der Koordinatoren sei es, die Anrainer einzubinden, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Leitungen zu schaffen und Lösungen auszuarbeiten.
In Brüssel hat Eisl auch erste Sondierungsgespräche bezüglich einer Kofinanzierung für eine Verkabelungsstudie geführt.
Energielandesrat Sepp Eisl: "Für mich war wichtig, zu eruieren, ob die Europäische Union bereit ist, eine solche Studie, die wir als Land Salzburg in Auftrag geben werden, mitzufinanzieren. " Wenn das Projekt ausgewählt werde, so sei die Europäische Kommission zu einer Kofinanzierung von bis zu 50 Prozent bereit.
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