| Das "Sigl.Haus" in St. Georgen widmet eine Ausstellung der Kunst zum Thema Moor
st. Georgen. Das "Sigl.Haus" in St. Georgen liegt auf dem Endsporn einer Eiszeitmoräne, nur wenige Meter von Österreichs größtem Hochmoor entfernt. Die Tatsache, dass Ausstellungen zum Thema Moor meist oder immer das Naturkundliche oder die Industriegeschichte des Moors zeigen, war der Anlass, das Moor einmal vom künstlerischen Zugang her zu beleuchten. Insofern wird sich die Ausstellung "Mythos Moor - Schwarze Erde im Licht der Kunst", die am Sonntag, dem 13. Mai, um 11 Uhr eröffnet wird, wesentlich von vielen anderen unterscheiden.
An vielen Beispielen aus historischer wie zeitgenössischer Kunst wird die Moor-Landschaft als Faszinosum, als geheimnisvolles Habitat gezeigt. Der Blick richtet sich auf das oft "unheimliche", "gespenstische" Moor, die Kraft der Erde, die Magie der "schwarzen Gewässer" und die darin gespiegelten Farben.
Ausgestellt werden Arbeiten auf Papier oder Leinwand sowie Skulpturen, in denen sich die Künstler dem Thema Moor gewidmet oder sich mit Stoffen aus Moorgebieten befasst haben. (Hinterholzer, Steinhart, Kubin, Bilger, Rendl, Ober, Brendel, Beutl-Windischbauer, H. Göbel , Hans Müller, Hubert Schatz, Martin Rasp, Josef Rems u.a.m.) Auch Moorfunde werden gezeigt. Die zeitgenössischen Arbeiten stammen vorwiegend von Künstlern, die in den Moor-Gemeinden unweit des "Sigl.Hauses" leben.
Ein Teil der Exponate kommt von privaten Kunstsammlern oder sind Leihgaben aus Museen. Heidi Zenz (Prozess-Künstlerin/Ibmer Moor) errichtet eine Torf-Installation vor dem "Sigl.Haus".
Peter Laub aus Salzburg stellt erstmals seine künstlerischen Fotoarbeiten der Öffentlichkeit vor. Gezeigt werden Bilder aus dem "Untersberger Moos."
Während der Ausstellungsdauer werden zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Moor im Sigl.Haus abgehalten.
Die Sonderausstellung läuft vom 13. Mai bis zum. 14. Oktober 2007.
© SW.
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