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GROSSGMAIN (SN). Großalarm gab es Montag am späten Nachmittag für die Feuerwehren in Großgmain und den Nachbargemeinden: Der Hof des Kuglstatter-Bauern in Großgmain stand in Vollbrand.
Das Feuer war in einer Scheune ausgebrochen und breitete sich von dort über den Dachboden in Richtung Wohnhaus aus. Die Bäuerin (73) und ihr Mann (77) blieben unverletzt. Ihnen gelang es, drei Kühe zu retten. Ein Pferd ist jedoch in den Flammen verendet. Das Anwesen wurde ein Raub der Flammen. Die Löscharbeiten auf dem abgelegenen Hof gestalteten sich wegen Wassermangels als äußerst schwierig. Am Brandort waren 100 Feuerwehrleute aus Wals, Großgmain und Bayrisch Gmain im Einsatz.
Erhebungen der Brandsachverständigen ergaben, dass der Großbrand mit höchster Wahrscheinlichkeit durch Heuselbstentzündung entstanden ist. Messungen mit der Heu-Sonde ergaben nämlich Temperaturen von zum Teil über 110 Grad. Diese Temperaturen würden eindeutig von Glutnestern im Heustock stammen, teilte die Polizei am Dienstagnachmittag mit.
Hinweise auf Fremdverschulden, Brandstiftung oder ein technisches Gebrechen hat es laut Polizei nicht gegeben. Die Höhe des Schadens wurde mit 500.000 bis 600.000 Euro beziffert. Ein Versicherungsschutz besteht.
Bild: SN/ROBERT RATZER
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