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SALZBURG (SN). Das Land Salzburg hat das Ziel der Aufgabenreform II erreicht: In den vergangenen fünf Jahren sollte der Personalstand von 2007 um zwölf Prozent verringert werden, mit derzeit 1740 Planstellen wurde das Soll bereits um 14 Posten übertroffen. Dennoch sei es zu keiner spürbaren Qualitätsminderung für die Kunden gekommen, berichtete am Donnerstag Personalreferent Landesrat Erwin Buchinger (SP).
Nach seinem Amtsantritt vor 15 Monaten habe er eine Korrektur vorgenommen: Davor seien nämlich vor allem gering entlohnte C- und D-Posten gestrichen worden, unter seiner Federführung sei dann auch oben mehr gespart worden: 26 der insgesamt 50 abgebauten A- und B-Stellen (Akademiker und Maturanten) seien unter seiner Ressortführung gestrichen worden. Der Personalabbau sei ohne Kündigungen durch natürlichen Abgang (Pensionierungen oder freiwilliger Austritt) erfolgt, 40 bis 50 Neuaufnahmen pro Jahr waren möglich.
Buchinger sagte, in zwei Bereichen sei das Personal mehr geworden: Zum einen seien 14 neue Stellen für Menschen mit Beeinträchtigung geschaffen worden, außerdem wurden seit Mai des Vorjahres 30 neue Lehrlinge im Landesdienst aufgenommen, weil die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit eines der Hauptziele der Landesregierung sei.Der zu Ende gegangenen Aufgabenreform wird keine neue nachfolgen, wir müssen aber weiter bei den Personalkosten ganz wirtschaftlich arbeiten, betonte der Landesrat.
Im kommenden Jahr gelte es, drei Millionen Euro einzusparen. Das solle durch ein Bündel an Maßnahmen erfolgen, etwa durch eine Reduzierung der Überstunden, sehr selektive Nachbesetzungen oder Kürzungen im Sachaufwand. (Bild: SN/Wild)
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