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SALZBURG-STADT (SN, APA). Im Tiergarten Hellbrunn gibt es für 25 frühere Baumaßnahmen oder Gehege-Bauten gibt es keine baubehördliche und naturschutzrechtliche Bewilligung. Das geht aus einem Amtsbericht der Salzburger Magistratsdirektion hervor. Neben baulichen Objekten im Zoo sollen nun auch die Schwarzbauten rechtlich saniert werden.
Der Aufsichtsrat als Kontrollorgan hat hier schwer versagt. Jetzt so zu tun, als habe man nichts gewusst, ist entweder scheinheilig oder ein Ausdruck höchster Inkompetenz, kritisierte die parteifreie Gemeinderätin Elisabeth Promegger. Sie forderte die rasche Behebung der Missstände. In der Altstadt wird über jeden Blumentopf verhandelt, und jeder Häuselbauer weiß, wie lange man oft bei Stadt oder Gemeinde auf Verfahren und Genehmigungen warten muss, kritisiert sie und fordert gleiches Recht für alle. Laut Magistratsdirektion wurden die Bewilligungsverfahren inzwischen eingeleitet.
Im Amtsbericht wurden sämtliche Mängel im Tiergarten erhoben. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass die beiden Gehege für Jaguare und Löwen aus sicherheitstechnischen Gesichtspunkten dringendst sanierungsbedürftig seien. Unter dem Strich sind für sämtliche Baumaßnahmen bis 2008 rund 2,5 Mill. Euro notwendig, Stadt und Land als Gesellschafter sollen jeweils eine Million zuschießen. Für die ersten 100.000 Euro, die noch heuer notwendig sind, wird der Salzburger Gemeinderat am Mittwoch grünes Licht geben.
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