| Der aktuelle APA/OGM-Vertrauensindex weist einen Vertrauenszuwachs bei Regierungsneulingen aus. Die Minister Andrea Kdolsky (ÖVP) und Erwin Buchinger (SPÖ) können ein Plus von acht, Kanzler Gusenbauer und Justizministerin Berger (SPÖ) ein Plus von sechs Punkten verbuchen. Gusenbauer liegt mit einem Gesamtsaldo von neun Prozent aber deutlich hinter seinem Vize Molterer, dem 14 Prozent vertrauen.
"Vertrauen Sie xy oder vertrauen sie xy nicht oder kennen Sie xy nicht", lautete die Frage von OGM in 500 Telefoninterviews am Montag dieser Woche. Aus den beiden Werten wird dann der Saldo gebildet, der für das Ranking herangezogen wird.
OGM-Chef Bachmayr führt die Vertrauenszuwächse bei Sozialminister Buchinger und Gesundheitsministerin Kdolsky auf deren "frisches und unbekümmertes, emotional-authentisches Auftreten" in der Öffentlichkeit zurück. Justizministerin Berger habe mit ihrer "Rolle als erfolgreiche oberste Gesetzeshüterin beim Elsner-Transport nach Österreich" gepunktet. Und bei Kanzler Gusenbauer resultiert der Zugewinn aus Sicht des Meinungsforschers vor allem aus der abnehmenden Kritik aus den eigenen Reihen.
Die Verlierer der März-Umfrage sind FPÖ-Obmann Strache (minus elf Punkte), ÖVP-Umweltminister Pröll (minus acht) und ÖVP-Klubobmann Schüssel (minus sieben). Strache habe die internen Querelen und der Machtkampf mit Stadler nicht gut getan, so Bachmayr. Pröll komme beim Thema Klimaschutz von mehreren Seiten zunehmend unter Beschuss. Pröll liegt trotz der Verluste mit einem Saldo von 38 Prozent aber weiter auf Platz drei des Rankings - hinter Bundespräsident Fischer (66 Prozent) und Außenministerin Plassnik (40 Prozent) .
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