| Mit einem Festakt ist am Samstag in Bonn eine vom österreichischen Bildhauer Alfred Hrdlicka gestaltete Plastik des vor 150 Jahren gestorbenen Komponisten Robert Schumann (1810-1856) enthüllt worden. Das Werk zeigt einen überdimensionalen Kopf des Komponisten. Die Stele, auf der die Büste befestigt ist, enthält Briefe von zeitgenössischen Schumann-Verehrern an den toten Musiker.
Die Plastik steht vor dem Bonner Schumannhaus, eine ehemalige Privatklinik, in der Schumann die letzten Jahre seines Lebens verbrachte, ehe er dort am 29. Juli 1856 starb. Zum 150. Todestag Schumanns sind am Samstag in seiner Geburtsstadt Zwickau in Sachsen außerdem ein Choral und ein Choralfragment des Komponisten uraufgeführt worden.
Mehr als 200 Besucher verfolgten die Aufführung des Zwickauer Kammerchors Belcanto. Die Veröffentlichung beider Werke ist für Herbst im Verlag "edition-choris-mundi" (Zwickau) vorgesehen, sagte der Direktor des Zwickauer Robert-Schumann-Hauses, Thomas Synofzik. Die Originalhandschrift von den beiden Chorälen wird im Geburtshaus des Komponisten aufbewahrt. Danach wurden am Schumann-Denkmal auf dem Hauptmarkt 150 rote und weiße Rosen niedergelegt.
© SN/APA.
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