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Ausstellung "Spinnen und Skorpione" im Wiener Zoo

14. Dezember 2005 | 14:02

Bis Ende Februar 2006 ist im Wüstenhaus des Tiergartens Schönbrunn die Sonderausstellung "Spinnen und Skorpione" zu sehen. Insgesamt sind über 40.000 Arten bekannt. Auf Grund dieser Vielfalt "müssen wir den Tieren mehr Raum geben", sagte Dagmar Schratter, stellvertretende Direktorin des Tiergartens Schönbrunn, am Mittwoch bei der Eröffnung der Sonderausstellung.

Das Reizvolle an der Schau sei die Mischung aus heimischen und exotischen Tieren. Zwischen Taranteln und dem riesigen Geißelskorpion tummeln sich in 23 Terrarien vier heimische Skorpion-Arten und Hausspinnen. Auch Milben und Zecken gehören zu den Spinnentieren, die dort zu sehen sind. "Star" der Ausstellung ist die Riesenvogelspinne - "obwohl sie noch ein Teenager ist", meinte Herwig Pucher, der die Ausstellung konzipiert hat. Ist sie ausgewachsen, soll die Spannweite ihrer Beine die Größe einer Schallplatte erreichen. Das Hinterteil der größten Spinne der Welt wird die Ausmaße eines Tennisballs annehmen.

Die "Walzenspinne" steht ihrer Artverwandten in Rekorden um nichts nach: Sie besitzt die größten Mundwerkzeuge im Tierreich und "zwickt locker einen Maschendraht durch", erklärte Pucher. "Je heller der Körper und je schlanker die Scheren, desto giftiger ist der Skorpion", half der Experte, gefährliche Tiere zu identifizieren. Der Mitarbeiter der Aquarien- und Terrarienabteilung hat rund die Hälfte der Tiere erst am Dienstagabend in ihre neue Heimat gebracht. 2.500 Kilometer weit sei er insgesamt gefahren, denn die Tiere stammen u.a. aus deutschen Zoos und von Privatspendern.

© SN/APA.

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