| Eine umfangreiche Ausstellung mit Werken des französischen Malers Edouard Manet (1832-1883) ist im "Complesso del Vittoriano" in Rom eröffnet worden. Die 150 Ölgemälde, Zeichnungen und Fotografien zeichnen den gesamten Lebensweg des Vorreiters der Impressionisten nach.
Besonderes Augenmerk legt die Werkschau auf die frühen Jahre der Reisen in europäische Metropolen. Bei Aufenthalten in Italien und Spanien ließ Manet sich stark von der klassischen Malerei beider Länder beeinflussen. Die Ausstellung ist bis zum 5. Februar zu sehen.
"Manet ist bis heute einer der unbekanntesten bekanntesten Maler", meinten die Kuratoren der Ausstellung. "Der Künstler ist mehr als nur Maler, er ist Traditionalist und zugleich Wegbereiter. Er ist Synonym für den Ausbruch aus der steifen akademischen Enge und für den Aufbruch in eine neue künstlerische Freiheit. Denn als einer der ersten ließ Manet ab von der Suche des Malers nach dem Seinsgrund und machte sich daran, den farbigen Abglanz des Lebens wiederzugeben, den schönen Schein im Wechsel des Lichts", so die Kuratoren.
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