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Fagan soll unter Freiern in Callgirl-Affäre sein

04. September 2005 | 13:00

Die Kunden des Callgirl-Ringes "Escort-Service", der auch minderjährige Prostituierte vermittelt hat, werden nun von der Oberstaatsanwaltschaft vernommen. Wie "profil" berichtet, soll sich auch US-Anwalt Ed Fagan unter den Freiern befinden. Fagan wies dies zurück und meinte, er sei "wissentlich nie Kunde eines Callgirl-Rings mit Mädchen" gewesen, "die jünger als 19 sind".

Das Justizministerium hatte zuletzt angekündigt, Unterlagen aus einem Prozess gegen die Betreiber des Wiener "Escort-Service" zu prüfen. Konkret wird untersucht, warum die Kunden des Callgirl-Ringes am Prozess vor einem Jahr nicht belangt wurden.

Einer der Freier soll nach einem Bericht des "Falter" aus der Parlamentsdirektion angerufen haben - seine Identität ist allerdings noch ungeklärt. Eine Zuordnung sei nicht möglich, weil es über 1.000 Telefonklappen gebe, die alle unter dem Titel Parlamentsdirektion firmierten, hieß es.

Der vom "Falter" aufgerollte Fall hatte im November 2004 zur Verurteilung zweier Mädchenhändler geführt. Obwohl laut Anklage einigen der Kunden minderjährige Prostituierte zugeführt worden sein sollen, und sexuelle Kontakte gegen Entgelt mit unter 18-Jährigen strafbar sind, war gegen diese bisher nicht ermittelt worden. Die im November 2004 verhandelte Anklage nannte laut "profil"-Aussendung auch Ed Fagan ausdrücklich als Kunden eines 17-jährigen Mädchens.

Fagan teilte "profil" mit, es sei nicht schwer, ihn zu finden, "wenn mich die österreichische Polizei sprechen will". Er sei "wissentlich nie Kunde eines Callgirl-Rings mit Mädchen, die jünger als 19 sind, gewesen".

© SN/APA.

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