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Wien führt Arbeitslosen-Statistik an - Reutte top

10. August 2005 | 12:10

Die Arbeitslosigkeit, die im Juli bundesweit einen neuen Rekordwert für dieses Monat von 6,0 Prozent erreicht hat, ist in Österreich regional sehr ungleich verteilt. Spitzenreiter bei einer Aufgliederung nach Bundesländern und Bezirken ist Wien, wo die vorläufige Arbeitslosenquote im Juli 9,0 Prozent betrug.

Den besten Bundesländerwert hatte das Bundesland Salzburg mit 3,6 Prozent aufzuweisen. Nach Arbeitsmarktbezirken gegliedert war die höchste Arbeitslosenquote im burgenländischen Oberwart mit 8,3 Prozent, die niedrigste in Reutte in Tirol mit 2,4 Prozent zu finden.

Die vorläufigen Arbeitslosenquoten in den Bundesländern im Juli lagen laut AMS im Burgenland bei 6,9 Prozent, in Kärnten bei 5,4 Prozent, in Niederösterreich bei 6,2 Prozent, in Oberösterreich bei 3,8 Prozent, in Salzburg bei 3,6 Prozent, in der Steiermark bei 5,9 Prozent, in Tirol bei 3,7 Prozent, in Vorarlberg bei 5,6 Prozent und in Wien bei 9,0 Prozent. In allen Bundesländern außer in Wien war eine Steigerung zum Vorjahr zu verzeichnen.

Auch in den Bezirken ist die Arbeitsmarktsituation sehr unterschiedlich. Hohe Arbeitslosenquoten weisen neben Oberwart (8,3 Prozent) auch die niederösterreichischen Orte Gmünd und Waidhofen an der Thaya (beide 7,6 Prozent) aus. Besonders niedrige Arbeitslosenquoten verzeichnen neben Reutte (2,4 Prozent) auch Kitzbühel (2,6 Prozent) sowie Rohrbach in Oberösterreich (2,5 Prozent).

Für die Arbeitslosenquoten auf Bezirksebene werden Daten des Österreichischen Instituts für Raumplanung (ÖIR) herangezogen, da der Hauptverband der Sozialversicherungsträger keine Bezirksgliederung liefere, hieß es beim Arbeitsmarktservice (AMS). Da Wien vom ÖIR nicht berücksichtigt werde, seien die Bezirksquoten mit den (vom Hauptverband erstellten) Bundesländerquoten nur begrenzt vergleichbar.

© SN/APA.

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