| Ein zu spektakulärer Sprung hat Platzhirsch Marcus Grönholm fast aus dem Rennen bei der Finnland-Rallye geworfen, der Peugeot-Pilot kämpfte sich aber als Erster ins Etappenziel am Freitag in Jyväskylä. Der Titelverteidiger liegt nach neun von 21 Sonderprüfungen 5,8 Sekunden vor Weltmeister Sebastien Loeb (Citroen Xsara) und 47,4 vor dem Esten Markko Märtin (Peugeot) in Führung.
Manfred Stohl/Ilka Minor vom OMV World Rally Team arbeiteten sich vom 15. Platz in der Zwischenwertung nach der ersten Prüfung des Tages auf den elften Rang nach vorne. "Die Sprünge sind gewaltig, mir taugt es total. Noch haben wir nicht hundert Prozent Risiko genommen. Ich bin noch nicht ganz zufrieden, aber wir kommen", sagte der 33-jährige Wiener, dem auf einen Top-Ten-Platz derzeit 26 Sekunden fehlen, auf einen WM-Punkt (Platz acht) sind es 1:11,4 Minuten.
Leader Grönholm hatte am Freitagnachmittag im "Regrouping" im Servicepark kurzfristig bangen müssen, ob er sein Heimrennen fortsetzen kann. Sein Co-Pilot Timo Rautiainen klagte nach einem gewaltigen Sprung auf der fünften SP über Luftknappheit und wurde vorsorglich zum Röntgen gebracht. Er war mit Prellungen im Wirbelbereich davongekommen, die Ärzte gaben grünes Licht zum Weiterfahren.
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