| Manfred Stohl und Ilka Minor haben im Citroen Xsara WRC zum Auftakt der Finnland-Rallye im Raum Jyväskylä am Donnerstagabend in der Super Special Stage über 2,06 km den 13. Platz belegt. Der Rückstand auf die Schnellsten war mit nur 1,4 Sekunden Rückstand aber minimal.
Die Topzeit stellte der Norweger Petter Solberg (Subaru Impreza) auf, dahinter klassierte sich der Finne Harri Rovanperä (+0,6 Sek./Mitsubishi Lancer). Bei leichtem Regen und kühlen Temperaturen gaben die Spitzenpiloten annähernd gleich viel Gas, Weltmeister und WM-Leader Loeb kam als Fünfter (+0,8 Sek.) ins Ziel.
Stohl war mit dem Shake Down zur Tausend-Seen-Rallye nicht ganz zufrieden gewesen. "Die Priorität-1-Fahrer waren eineinhalb Stunden vorher dran, die Strecke war total ausgefahren, vor mir gab es eine 45-minütige Unterbrechung. Aber morgen gehen wir als siebentes Auto ins Rennen. Ich wünsche mir Regen, dann können die Finnen ihre Überlegenheit hier nicht ganz so ausspielen", sagte der Wiener - und der Wetterbericht meint es gut mit ihm.
Der 33-Jährige bereut, dass er die vergangenen vier Jahre in Finnland nicht am Start war: "Echt schade, und wenn ich mit irgendeinem alten Trainingsauto gefahren wäre... Die Rallye ist super schnell, die Sprünge gewaltig", schwärmt Stohl vom zehnten WM-Lauf im Kalender 2005.
Mit welcher Taktik er in den drei Etappen von Freitag bis Sonntag in den finnischen Wäldern Gas geben wird? "Ich bin mir noch nicht sicher. Wenn ich es zu schnell angehe und abfliege, bin ich enttäuscht, dass ich nicht alle Prüfungen gesehen habe. Wenn ich zu vorsichtig bin, habe ich die Rallye vielleicht beendet, aber bin dann im Klassement irgendwo", so der aktuelle WM-Siebente.
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