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n der ehemaligen Südtiroler Grenze im italienischen Teil südöstlich von Rovereto liegt das Pasubio-Massiv. Der gesamte Gebirgsstock ist von alten Militärstraßen durchzogen. Diese anspruchsvolle Mountainbike-Tour führt auf solchen Straßen in eines der größten Gebirgsschlachtfelder des Ersten Weltkrieges. Sie ist nicht nur historisch und landschaftlich beeindruckend, auch fahrtechnisch wird einiges abverlangt. Die Straßen sollten ab Juni schneefrei sein. Pasubio - der Schicksalsberg der Kaiserjäger und Alpini. Auf einem winzigen Fleckchen Erde standen einander die beiden Kriegsparteien gegenüber. "Dente Austriaco" und "Dente Italiano", beide in über 2000 Metern Höhe gelegen, waren ab 1916 Schauplätze eines erbitterten Gebirgskrieges.
Der Streckenverlauf:
Vom Parkplatz auf der Passhöhe Pian delle Fugazze fahren wir die Asphaltstraße 3,2 km abwärts Richtung Vicenza bis Ponte Verde. Hier links aufwärts führt eine schmale Asphaltstra-ße Richtung Colle Xomo, bei der Trattoria Alpina links Richtung Rifugio Papa. Nun beginnt die Schotterstraße, anfangs noch in sehr gutem Zustand. Nach 10,2 km erreichen wir Bocchetta di Campiglia, einen Parkplatz für Wanderer. Von hier links bergauf führt ein Wanderweg zum unteren Ende der berühmten Strada delle Gallerie, die jedoch für Mountainbiker gesperrt ist. Bis hierher kann mit dem Auto gefahren werden, sollten Sie die Strada delle Gallerie mit ihren steilen Felsabbrüchen und 52 Tunnels zu Fuß bewältigen wollen. Gehzeit bis zum Rifugio Papa ca. 2,5 Stunden, Taschenlampe unbedingt erforderlich. Eine Militärstraße, die nach oben immer schlechter wird, führt jetzt über acht km und 700 Höhenmeter hinauf zur Porta del Pasubio. Eindrucksvolle Ausblicke begleiten Sie während dieser prachtvollen Auffahrt. Von der Porta del Pasubio fahren Sie, sollten noch genügend Kraftreserven vorhanden sein, die 1,5 km weiter aufwärts zum Dente Italiano und Dente Austriaco. Zuerst in Richtung des gut sichtbaren Mahnmals. Hinter der Kapelle links, der Weg wird immer steiler zum Dente Italiano. Hier oben sieht man noch das Schlachtfeld, von steinernen Mahnsäulen eingerahmt, auf dem zwischen 1916 bis 1918 mehr als 13.000 Soldaten starben. Vielleicht gehen Sie zu Fuß den Steig auch noch hinauf bis zum Cima Palon, dem höchsten Punkt des Pasubio-Massivs. Teils schiebend und fahrend, kommen Sie wieder zurück zur Porta del Pasubio, wo unmittelbar hinter den Felsen das bewirtschaftete Rifugio Papa steht. Der absolute Höhepunkt dieser Tour wartet bei der Abfahrt über die Strada degli Eroi. Diese eindrucksvoll angelegte Straße durch ausgesprengte Felsen mit einigen Tunnels bietet die tollsten Ausblicke. Nach der Galleria D'Havet wird die Straße wieder besser, in vielen Kehren windet sie sich hinunter zu unserem Ausgangspunkt, der Passhöhe Pian delle Fugazze.
© SN.
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