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salzburg (SN/psg, pb). Mehr als 300 geladene Gäste genossen am Freitag eine erstklassige Weinverkostung in der Remise Hotel Schloss Fuschl. Die Veranstaltung der Großhandelsfirma Vinomenta hat bereits Tradition. Aber noch nie wurde das gesellige Beisammensein von Weinliebhabern und Starwinzern wie Bründlmayer, Alzinger und Nigl so prunkvoll gefeiert wie in diesem Jahr. Woran zugegebenermaßen auch das seit vergangenem Sommer in neuem Glanz erstrahlende Schlosshotel Anteil hatte.
Hoteldirektor Wolfgang Greiner öffnete heuer erstmals auch jenen sagenumwobenen Weinkeller, von dem es heißt, dass Weine im Wert von Millionen von Euro darin schlummern. Über den tatsächlichen Wert wollte der Hüter des Weinkellers, Sommelier Andreas Jechsmayr, allerdings keine Angaben machen. Sein größter Schatz, räumte er aber doch ein, sei im Verkauf etwa 70.000 Euro wert. Das ist eine Doppelmagnum Romanee Conti aus dem "mystischen Jahrgang 1985".
1000 Besucher kosteten 500 Weine Unter dem Motto "The Taste of Europe" präsentierte sich dagegen der mittlerweile zum Kult-Weinhändler avancierte Gmundner Erich Wagner am vergangenen Montag zu einer genussvollen Leistungsschau in der Salzburger Eventlocation Gusswerk. Einhundert renommierte Weinmacher reisten nach Salzburg, um etwa tausend Besuchern ihre neuen Weinkollektionen zu präsentieren. Neben arrivierten Winzern konnten die Besucher dabei auch mit den heißesten Newcomern der Szene auf Tuchfühlung gehen und so insgesamt rund 500 verschiedene Topweine verkosten.
Da Weinprobieren bekanntlich hungrig macht, verwöhnten Spitzenköche wie Heinz Winkler aus Aschau oder Richard Brunnauer von der Salzburger Riedenburg die Gäste standesgemäß mit Maibock an Gänselebersoße oder Alpenlachs im Nudelblatt.
Auch der Hunger auf neues Wissen kam nicht zu kurz. Mit dem Seminar "Don't panic, grow organic", einem Fachvortrag zum biodynamischen Weinbau, konnten die Besucher in das sehr aktuelle Thema eintauchen und darüber diskutieren. Dr. Andrew Lorand, der Spitzenwinzer wie Fred Loimer oder Gernot Heinrich bei der Umstellung auf biodynamischen Weinbau betreut, sensibilisierte die Zuhörer für Mondphasen und deren Auswirkung auf das Wachstum der Weinrebe.
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