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Geschichte

Geschichte der Salzburger Nachrichten
1990-2000
1990
Geschäftsführer Fritz Maier tritt am 31. Juli in den Ruhestand.

Im August geben die SN und die Mediaprint bekannt, künftig im Bereich Druck zusammenzuarbeiten. Ein Kooperationsvertrag wird geschlossen. Eine eigene Gesellschaft, zu 100% eine SN-Tochterfirma, errichtet das Salzburger Druckzentrum, das wiederum von einer eigenen Betreibergesellschaft geführt wird, die zu je 50% den Verlagsfirmen der SN und der Mediaprint gehören.

1991
Im Oktober wird das Druckzentrum fertiggestellt

1993
Prof. Gerhard Neureiter, langjähriger Weggefährte und Stellvertreter von Karl Heinz Ritschel, stirbt am 7. Februar dieses Jahres.

1994
Fertigstellung und Umzug in das neue Verlagsgebäude in der Karolingerstraße am 12. August 1994. Die Salzburger Nachrichten haben zu diesem Zeitpunkt 222 Mitarbeiter. Anlässlich der Einweihungsfeier erhält Geschäftsführer Ramon Torra den dritten SN-Ehrenring wegen seiner Verdienste um den Bau des Druck- und Pressezentrums verliehen.

1995
Karl-Heinz Ritschel übergibt das Amt des Chefredakteurs nach mehr als 35 Jahren in dieser Position am 1. Februar 1995 an Dr. Engelbert Washietl, der im Jahr 1988 zu den SN stieß und bis zu diesem Zeitpunkt stellvertretender Chefredakteur der "Presse" war.

Dr. Engelbert Washietl verlässt die Salzburger Nachrichten mit Ende September dieses Jahres. Sein Nachfolger wird der bereits seit 30 Jahren für die SN in der Wiener Redaktion als Wirtschaftsredakteur tätige Ronald Barazon.

Ab 16. September erscheinen die Salzburger Nachrichten in einer neuen Blattstruktur und in zwei Formaten:
Die Österreich-Ausgabe (nun wieder mit dem Untertitel „Unabhängige Zeitung für Österreich“) im gewohnten Berliner Format.
Zusätzlich erscheinen die Salzburger Nachrichten mit einem völlig neu konzipierten Lokalteil für Salzburg im Halbberliner Format. Dieser Lokalteil mit dem Titel SALZBURGER wird der Stammausgabe im Bundesland Salzburg und in den angrenzenden Bezirken in Oberösterreich beigelegt und ist um die Bereiche Kultur, Wirtschaft und Sport aus Stadt und Land erweitert.

1996
25. Todestag von René Marcic, der die SN von 1959 bis 1964 als Chefredakteur entscheidend geprägt hat.

1997
Die Salzburger Nachrichten gehen ab 5. März in den Live-Betrieb Ihres Angebotes im Internet und bauen dieses unter der Topadresse www.salzburg.com ständig aus.

Im Dezember wählt die Generalversammlung des VÖZ Dr. Max Dasch einstimmig zum neuen Präsidenten. Max Dasch tritt damit im Verband Österreichischer Zeitungen die Nachfolge von Werner Schrotta an.

1998
Gustav A. Canaval, erster Chefredakteur, der die SN ab 1945 zur Stimme Österreichs macht, wäre am 5. August 100 Jahre alt geworden.

Die Gratiszeitung „Salzburger Fenster“ ist nun eine 100-prozentige Tochter des SN-Konzerns.

Gründung der „Salzburger Nachrichten Immobilien- und Dienstleistungsgesellschaft m.b.H & Co. KG“. Von dieser Gesellschaft aus werden ab diesem Zeitpunkt die Hauszustellung der Salzburger Nachrichten und die Werbemittelverteilung durchgeführt.

Ein neues Anzeigenverrechnungssystem erleichtert das Service für den Kunden und stärkt die Position der SN als kompetenter Partner der Wirtschaft.

1999
Dr. Max Dasch, SN-Herausgeber und Präsident des VÖZ erhält aus den Händen Bundeskanzler Viktor Klimas das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Am 27. März erscheint erstmals „Hallo Nachbar“. Es ist das einzige grenzüberschreitende Ländermagazin für Salzburg und die angrenzenden bayrischen Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein. Es erscheint 7mal jährlich im Halbberliner Format, liegt in der Stadt Salzburg der Wochenendausgabe der Salzburger Nachrichten bei und wird in Bayern an jeden Haushalt verteilt.

Im 1. Halbjahr 1999 durchbricht die Salzburger Nachrichten erstmals die Schallmauer von 300.000 täglichen Lesern österreichweit.

Ab dem 3. November präsentieren sich die Salzburger Nachrichten in einem neuen Erscheinungsbild. Neben einer Neustrukturierung der Seitenabfolge mit mehr Raum für die Österreich-Berichterstattung wird sowohl Titel- als auch Grundschrift erneuert. Zusammen mit dem Kubaner Mario Garcia, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits 410 Zeitungen in aller Welt beraten hat, wird auch die Optik, Lesbarkeit und Übersichtlichkeit verbessert und modernisiert.

Mehrheitliche Beteiligung an der „Techconsult Salzburg GmbH“, welche im Bereich IT-Softwarelösung und Dienstleistungen in diesem Bereich einbringt.

Beteiligung an der im Dezember 1999 gegründeten „Bundesländerverlage BeteiligungsGmbH“. Dahinter steht „Tipp3“, ein Wettangebot für Sportereignisse.

Ein technischer Meilenstein verändert den gesamten Druckvorgang und ermöglicht den Lesern noch aktuellere Informationen durch späteren Redaktionsschluss: die „Computer to Plate“-Technologie wird eingeführt, die fertigen Zeitungsseiten werden direkt auf die Druckplatte gespielt. Das mühsame Anfertigen und Belichten der Druckplatten fällt als Zwischenschritt weg.

diese seite | 05.04.2004 | 14:49

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