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Die SN erscheinen erstmals am 7. Juni 1945 als eine der ersten Tageszeitungen nach dem 2. Weltkrieg in Österreich.
1945 Herausgegeben werden die SN von der Spezialabteilung Information Service Branch (ISB) des 12. Armeekorps General Eisenhowers. Sie trägt zu diesem Zeitpunkt den Untertitel: „Herausgegeben von der 12. Heeresgruppe für die Österreichische Bevölkerung“. Die ersten Ausgaben umfassen wegen der Papierzuteilungen lediglich zwei Seiten. Der Preis betrug damals 20 Pfennig.
Am 20. Oktober erhalten Max Dasch (Jahrgang 1903), zu diesem Zeitpunkt Direktor der Salzburger Druckerei (seit 1937), und Dr. Gustav Canaval, geboren 1898 und gelernter Staatswissenschafter und Nationalökonom, das Permit S1, die Lizenz zur Herausgabe der Zeitung. (Canaval musste sieben Jahre seines Lebens im Konzentrationslager Dachau zubringen. Er war Journalist bei der „Reichspost“, Herausgeber der „Tagespresse“ und von 1936 bis 1938 Chefredakteur des „Wiener Telegraph“. Dasch hatte sich vom Lehrling bis zum Direktor emporgearbeitet, leitete in den Kriegsjahren eine Großdruckerei in Warschau und danach die „Salzburger Druckerei“).
Am Dienstag, dem 23. Oktober 1945, erscheinen die Salzburger Nachrichten als unabhängige österreichische Tageszeitung. Durchschnittlicher Umfang bereits vier Seiten.
(Am 11.6. erschienen die Oberösterreichischen Nachrichten und am 21.6. die Tiroler Tageszeitung erstmals wieder nach dem Krieg. Die anderen Titel, die vor den SN gegründet wurden, waren die "Österreichische Zeitung", "Neues Österreich", "Kärntner Nachrichten" und "Neue Steirische Zeitung". Alle wurden nach relativ kurzer Zeit wieder eingestellt. Weiterführung der Krone übrigens ab dem 11.4.1959 als "Illustrierte Kronen-Zeitung". Später dann Namensänderung auf "Neue Kronen-Zeitung")
1946 Zu Beginn dieses Jahres gibt es bereits wieder 8 Tageszeitungen in Österreich. Die SN erscheinen wochentags und am Samstag mit einer Auflage von 124.503 Exemplaren. Eine Auflage in dieser Höhe wurde jahrzehntelang nicht erreicht, die Zeitung konnte daran erst in den letzten Jahren wieder anschließen. Aufgrund der großzügigen Haltung der amerikanischen Zensurstelle galten gerade die Salzburger Nachrichten als die freie Stimme schlechthin.
Im September dieses Jahres teilen die SN ihren Lesern mit, dass sie freiwillig statt mit sechs nur mit vier Seiten erscheinen würden, um den Vorarlberger Nachrichten ein Erscheinen mit vier Seiten zu sichern. Im November zwang die Papiernot alle österreichischen Tageszeitungen wöchentlich mit 30 Seiten auszukommen.
1949 Der bisherige stellvertretende Chefredakteur, Dr. Viktor Reimann, verlässt die SN.
1950 ab diesem Jahr erscheint in den SN der „Staatsbürger“
1955 In Österreich erscheinen in diesem Jahr noch 33 Tageszeitungen
1958 Am 1. Dezember dieses Jahres beginnt Karl Heinz Ritschel als Wirtschaftsredakteur bei den SN.
1959 Gustav Canaval stirbt am 28. November. Seine Nachfolge tritt der im Jahre 1946 bei den SN eingetretene Dr. René Marcic an.
Die ursprünglich nicht in der Firma tätige Antonie Canaval übernimmt den 50-Prozent-Anteil ihres Gatten und wird Co-Herausgeberin.
1964 René Marcic legt das Amt des Chefredakteurs zurück, bleibt den SN jedoch als Kommentator und freier Mitarbeiter erhalten. Prof. Dr. Karl Heinz Ritschel tritt seine Nachfolge an.
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