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  Peter Wesenauer motiviert junge Salzburger Blasmusiker zu Spitzenleistungen!
 

Im Jahre 2000 hatten sich einige Salzburger Blasmusikbegeisterte mit vielen gemeinsamen Interessen gefunden und das Phoenix Wind Project gegründet.

Zum einen war da Peter Wesenauer. Er, geboren 1966, studierte Komposition und Dirigieren in Salzburg, Wien und München, war lange Zeit bei der Militärmusik Salzburg tätig und lebt seit 1996 als freischaffender Dirigent und Komponist in Abersee und Hallstatt. Unter anderem tourte er heuer schon mit dem Lehar Orchester Salzburg durch China. „So gern er mit Konzert­orchestern auch unterwegs sei“, sagt er, „die Blasmusik fehle ihm ja am Ende doch wieder.“

Zum anderen gibt es da im Salzburger Land und seiner Umgebung viele junge Blasmusiker, die zwar mit Ambition in ihrer Heimatkapelle den Jahreslauf bestreiten und oft auch tolle Erfolge feiern, trotz alledem aber wegen ihrer immer besser werdenden Ausbildung bisweilen eine besondere Herausforderung suchen.

Und so lud Peter Wesenauer die herausragenden Musiker einiger Amateurkapellen ein, gemeinsam mit ihm auf Projektbasis in regelmäßigen Abständen symphonische Blasmusik einzustudieren und zur Aufführung zu bringen: Das Phoenix Wind Project war geboren. Zur Zeit umfasst es fast 40 Musiker und kann schon einige schöne Erfolge verbuchen.

Eifrig machte man sich 2000 gleich ans Werk: Das erste Projekt war die Aufnahme einer CD mit dem Titel „Film ab - Die Erste“. Sie enthält Filmmusik aus jedem Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts, großteils von Peter Wesenauer speziell für dieses Orchester arrangiert. Es folgten einige Konzerte, unter anderem im Kinosaal in Hallein mit Musik englischer Komponisten. Gerhard Müller schreibt darüber in der österreichischen Blasmusikzeitschrift:

„Dem Dirigenten, Komponisten und Arrangeur Peter Wesenauer scheint mit seinem „Phoenix Wind Project“ etwas ganz Großes gelungen zu sein. Gerade in einer Zeit, in der die Blasmusik ganz allgemein mit einer immer stärker werdenden Identitätsproblematik zu kämpfen hat, besticht dieses Orchester durch ein beeindruckendes Klangspektrum und eine eindrucksvolle künstlerische Ausgewogenheit gepaart mit erstaunlich hoher Musikalität, wie es für ein symphonisches Blasorchester zu Beginn des neuen Jahrtausends essentiell sein sollte. Sicherlich ein Hoffnungsträger der heimischen Bläserszene und wohl zu Recht ein Phönix, der sich emporgereckt und sich gleichsam losgelöst und befreit hat aus der Asche vielfach verkrusteter Blasmusik­traditionen, wohltuend und wohlklingend. Man darf auf die weiteren Projekte gespannt sein.“

Nach einjähriger Pause ist es nun soweit: Es gibt ein weiteres Projekt, das Phoenix Wind Project studierte wieder einige äußerst anspruchsvolle Werke für symphonisches Blasorchester ein. Bei drei Konzerten in Hallstatt (4.10.), Strasswalchen (5.10.) und St. Johann im Pongau (6.10.) werden Kompositionen von Dimitri Schostakowitsch (Jazz Suite), ein Star Wars Medley, das berühmte Flügelhornsolo „Children of Sanchez“, allesamt vom höchsten Anspruch an die derzeit knapp 40 Musiker des Phoenix Wind Project, erklingen. Eine Spezialität für die Feinschmecker unter den Besuchern Besucher wird auch die Aufführung zweier Japanische Musikstücke sein.

Freuen Sie sich auf einen neuen Phönixabend mit - nicht nur für die Musiker - atemberaubender Blasmusik!

 
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