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Phoenix
wind project begeisterte in Salzburg
Am 13. Mai 2000 präsentierte sich phoenix wind project
zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Als Veranstaltungsort diente
hierzu der Saal der Salzburgen Nachrichten. Unter den ca. 200
Gästen befanden sich unter anderem Franz Milacher, Bezirkskapellmeister-Stv.
der Stadt Salzburg, sowie Bezirksobmann-Stv. Martin Ebner .
Peter WesenAuer eröffnete
das Konzert mit der Fanfare der
20th Century Fox Filmgesellschaft. Mit diesem Auftakt wurde
dem Motto des Abends Rechnung getragen: Es standen nur Werke
aus dem Bereich Filmmusik auf dem Programm. Nach einer kurzen
Begrüssung durch den organisatorischen Leiter Gerhard Kofler
übernahm Claudia Kubek die Moderation des Abends. Mit interessanten
Hintergrundinformationen führte sie die Zuhörer in die jeweiligen
Stücke ein. Die Musik zu dem Stummfilm
„Nosferatu“ aus dem Jahr 1922 stand nun auf dem Programm.
Wie zu fast allen Stücken hatte Peter Wesenauer das Arrangement
auch zu diesem Titel geschrieben. Auf die Partitur wurde WesenAuer
durch Gilian B. Anderson aus Washington aufmerksam. Sie hatte
die Musik von Hans Erdmann rekonstruiert. Nach dieser Suite
war die Ouverture zu „Robin Hood“ von Erich W. Korngold auf
zu hören. Im Anschluss kam eine Fantasie aus Casablanca. Bekannte
Melodien, wie die Französische Nationalhymne sowie „As time
goes by“ waren darin zu hören. Den Solopart auf dem Klavier
spielte Eva Schoßleitner. Als letztes Stück vor der Pause stand
Peter Gunn auf dem Programm. Viele Zuschauer erkannten das Thema
wieder, und bedankten sich mit grossem Applaus für die stilechte
Darbietung. Der zweite Teil wurde mit der Musik
zu Lawrence von Arabien eröffnet. Dieses eher kurze, aber
interessante Arrangement stammt aus der Feder von Alfred Reed.
Zur Illustration konnte das Publikum Dias auf einer Leinwand
betrachten. Bilder oder Kinoplakate waren hier zu allen Filmen
zu sehen. Als Solistin konnte Maria Giglmaier im nächsten Stück
zu „Der Pate“ ihr Können unter
Beweis stellen. Im Anschluss daran kam aus Indiana Jones der
Raiders March, welcher von John
Williams geschrieben wurde. Mit einem anderen Werk dieses Komponisten
ging es dann weiter: Amistad.
Den Abschluss des Abends bildete eine Fantasie aus der Musik
„Die Mumie“. Der Film war erst 1999 erschienen, und entsprechend
zeitgenössisch ist auch die Musik dazu. Das Publikum bedankte
sich mit fast endlosem Applaus dem Orchester für den gelungenen
Abend. Als Zugabe folgte ein Medley aus der Filmreihe „Star-Trek“.
Von der Musik beeindruckt, nahmen zahlreiche Konzertbesucher
die brandneue CD „Film ab - die
Erste!“ mit nach Hause.
>>Kurzericht
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