23. Mai 2000

Phoenix wind project begeisterte in Salzburg
Am 13. Mai 2000 präsentierte sich phoenix wind project zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Als Veranstaltungsort diente hierzu der Saal der Salzburgen Nachrichten. Unter den ca. 200 Gästen befanden sich unter anderem Franz Milacher, Bezirkskapellmeister-Stv. der Stadt Salzburg, sowie Bezirksobmann-Stv. Martin Ebner . Peter WesenAuer eröffnete das Konzert mit der Fanfare der 20th Century Fox Filmgesellschaft. Mit diesem Auftakt wurde dem Motto des Abends Rechnung getragen: Es standen nur Werke aus dem Bereich Filmmusik auf dem Programm. Nach einer kurzen Begrüssung durch den organisatorischen Leiter Gerhard Kofler übernahm Claudia Kubek die Moderation des Abends. Mit interessanten Hintergrundinformationen führte sie die Zuhörer in die jeweiligen Stücke ein. Die Musik zu dem Stummfilm „Nosferatu“ aus dem Jahr 1922 stand nun auf dem Programm. Wie zu fast allen Stücken hatte Peter Wesenauer das Arrangement auch zu diesem Titel geschrieben. Auf die Partitur wurde WesenAuer durch Gilian B. Anderson aus Washington aufmerksam. Sie hatte die Musik von Hans Erdmann rekonstruiert. Nach dieser Suite war die Ouverture zu „Robin Hood“ von Erich W. Korngold auf zu hören. Im Anschluss kam eine Fantasie aus Casablanca. Bekannte Melodien, wie die Französische Nationalhymne sowie „As time goes by“ waren darin zu hören. Den Solopart auf dem Klavier spielte Eva Schoßleitner. Als letztes Stück vor der Pause stand Peter Gunn auf dem Programm. Viele Zuschauer erkannten das Thema wieder, und bedankten sich mit grossem Applaus für die stilechte Darbietung. Der zweite Teil wurde mit der Musik zu Lawrence von Arabien eröffnet. Dieses eher kurze, aber interessante Arrangement stammt aus der Feder von Alfred Reed. Zur Illustration konnte das Publikum Dias auf einer Leinwand betrachten. Bilder oder Kinoplakate waren hier zu allen Filmen zu sehen. Als Solistin konnte Maria Giglmaier im nächsten Stück zu „Der Pate“ ihr Können unter Beweis stellen. Im Anschluss daran kam aus Indiana Jones der Raiders March, welcher von John Williams geschrieben wurde. Mit einem anderen Werk dieses Komponisten ging es dann weiter: Amistad. Den Abschluss des Abends bildete eine Fantasie aus der Musik „Die Mumie“. Der Film war erst 1999 erschienen, und entsprechend zeitgenössisch ist auch die Musik dazu. Das Publikum bedankte sich mit fast endlosem Applaus dem Orchester für den gelungenen Abend. Als Zugabe folgte ein Medley aus der Filmreihe „Star-Trek“. Von der Musik beeindruckt, nahmen zahlreiche Konzertbesucher die brandneue CD „Film ab - die Erste!“ mit nach Hause.


>>Kurzericht

Premierenkonzert im SN-Saal
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Kurt KRENN -  Tuba