Kern legt sein Vorstandsmandat beim Verbund mit Wirkung vom 6. Juni zurück. Sein Vertrag bei dem Energieunternehmen wäre noch bis Ende 2011 gelaufen. Der 44-jährige Wiener galt als Wunschkandidat der SPÖ.
Franz Seiser, der designierte Nachfolger von Holding-Vorstand Gustav Poschalko, will die Bundesbahnen „als den erfolgreichsten und nachhaltigen Mobilitätsdienstleister positionieren“.
ÖBB-Aufsichtsratschef Horst Pöchhacker sieht mit der Bestellung von Kern und Seiser „die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens gestellt“, wie er heute mitteilte.
Auch Infrastrukturministerin Doris Bures (S) sieht mit der heutigen Personalentscheidung das Unternehmen ÖBB „strukturell und personell für die großen Herausforderungen gut aufgestellt“. Für das neue Management gebe es drei zentrale Aufgaben: Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Bahn, eine Marktoffensive im Personen- und Güterverkehr sowie die „effiziente und beschäftigungswirksame Umsetzung“ des massiven Ausbaus der Schiene.
„Für mich ist wesentlich, dass sich der ÖBB-Vorstand auf eine kundenorientierte und wirtschaftsnahe Unternehmensstrategie konzentriert“, so Bures. Die beiden scheidenden ÖBB-Manager, Vorstandschef Peter Klugar und Vorstand Poschalko, hätten „in einer außerordentlich schwierigen Zeit in der ÖBB“ Verantwortung getragen und die Weichen für die Neuausrichtung des Unternehmens gestellt, so die Ministerin in einer Aussendung.
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