Herbst bescherte ÖSV ersten Sieg im Olympia-Winter

15. November 2009 | 11:21 | levi | apa
Im vierten Rennen des Olympia-Winters hat es für Österreichs Alpine den ersten Sieg zu feiern gegeben. Der Salzburger Reinfried Herbst gewann am Sonntag den Slalom-Auftakt der Herren in Levi, für den 31-Jährigen war es der sechste Weltcup-Erfolg seiner Karriere. "Es schaut so aus, dass ich ein Rennpferd bin. Ich bin einfach nur überrascht", meinte ein zuletzt verunsicherter Herbst.
Bild: SN/GEPA

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„Ich habe sehr viel getüftelt und umgestellt“, so Herbst, der aufgrund der Anlaufschwierigkeiten, bei der EM in Frankreich war er 13., in Levi auch mit einem anderen Platz unter den Top-Ten zufrieden gewesen wäre. Herbst war nach dem ersten Durchgang auf Rang vier gelegen, mit Bestzeit im von seinem ÖSV-Trainer Christian Höflehner gesetzten zweiten Lauf schaffte er aber noch den Sprung aufs oberste Treppechen.

Neben ihm standen bei der Siegerehrung im hohen Norden der Kroate Ivica Kostelic und der französische Slalom-Weltcup-Titelverteidiger Jean-Baptiste Grange. „Ich bin total überrascht von meiner Leistung“, meinte Kostelic ähnlich wie Herbst.

Kostelic und Herbst waren die Einzigen im Feld gewesen, die mit dem Steilhang auf der Strecke in Levi halbwegs problemlos zurechtkamen. In diesem Streckenbereich haben auch Andre Myhrer (SWE) sowie die favorisierten Franzosen Julien Lizeroux und Grange, nach dem ersten Lauf auf den Plätzen 1 bis 3, ihre Siegchancen begraben. „Ich habe mir im Steilen sehr schwergetan, so wie fast alle anderen auch“, gestand Benjamin Raich, als zweitbester Österreicher Sechster.

Manfred Pranger war mit Platz neun angesichts des überstandenen Bandscheibenvorfalls „super zufrieden“. „Wenn man bedenkt, dass ich im April nicht gewusst habe, ob ich überhaupt noch einmal Rennen fahren kann, dann bin ich jetzt sehr glücklich“, freute sich der schmerzfreie Weltmeister 2009.

© SN/SW

 
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