Wirtschaft
Facebook wird deutlich mehr Anteilsscheine ausgeben als ursprünglich geplant. Nachdem das soziale Netzwerk zuerst den Preis für das einzelne Wertpapier angehoben hatte, erhöhte es nun die Anzahl der Aktien auf über 420 Mio. Stück. Die Einnahmen liegen im ersten Schritt bei bis zu 16 Mrd. Dollar (12,5 Mrd. Euro). Damit ist Facebook einer der größten Börsengänge überhaupt. » mehr
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Gute Nachricht für die Exportnation Deutschland: Das Weltwirtschaftsklima hat sich im zweiten Quartal deutlich aufgehellt. Das Barometer legte um 12,6 auf 95,0 Punkte zu, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage unter mehr als 1.100 Experten aus 121 Ländern mitteilte. Es liegt damit nur noch knapp unter seinem langfristigen Durchschnitt.
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Die sinkende Nachfrage nach einfachen Mobiltelefonen hat den weltweiten Handy-Markt im ersten Quartal 2012 schrumpfen lassen. Nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner vom Mittwoch ging der Absatz im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 419,1 Millionen Geräte zurück. Bei den populären Smartphones gab es hingegen einen Zuwachs von fast 45 Prozent auf 114,4 Millionen Computer-Telefone.
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Der deutsche Finanzminister Schäuble hat nach dem Scheitern der Regierungsbildung in Athen Neuverhandlungen über die internationalen Finanzhilfen erneut ausgeschlossen. Das Hilfspaket für Griechenland sei sorgfältig ausgehandelt und in den einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union intensiv diskutiert worden, sagte Schäuble am Mittwoch im Deutschlandfunk.
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Die Inflationsrate in Österreich ist im April 2012 gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres leicht auf 2,3 Prozent (März: 2,4 Prozent, Februar: 2,6 Prozent) zurückgegangen. Das war der niedrigste Wert seit Dezember 2010 (2,3 Prozent), teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Der Preisauftrieb in der Eurozone sank im April gegenüber dem Vergleichsmonat 2011 auf 2,6 Prozent.
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Der US-Milliardär Warren Buffet hat sich beim Opel-Mutterkonzern General Motors eingekauft. Seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway teilte der US-Börsenaufsicht am Dienstag mit, sie habe in den ersten drei Monaten des Jahres zehn Millionen GM-Aktien im Wert von 256 Mio. Dollar (199 Mio. Euro) erworben. Der Aktienkurs stieg darauf im nachbörslichen Handel um 4,3 Prozent auf 22,34 Dollar.
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Die Österreichische Post ist gut in das Jahr 2012 gestartet und gibt sich auch für das Gesamtjahr optimistisch. In den ersten drei Monaten 2012 wurde der Umsatz um sechs Prozent auf 605,7 Mio. Euro gesteigert, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um sieben Prozent auf 75,8 Mio. Euro zu, der Free Cash Flow lag bei 51,2 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote bei 43,4 Prozent.
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Die AUA-Mutter Lufthansa zeigt Interesse an einer Übernahme der portugiesischen Staatsfluglinie TAP. Die deutsche Airline werde sich mit dem Fall beschäftigen, sagte Konzern-Chef Christoph Franz der "Financial Times". Interessant seien die Verbindungen der Portugiesen nach Lateinamerika. Die Fluggesellschaft soll in diesem Jahr privatisiert werden.
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Bei der AUA (Austrian Airlines) stehen gravierende Änderungen an der Spitze bevor, die mit der Auslagerung des Austrian-Flugbetriebs auf die Regionaltochter Tyrolean zu tun haben. So soll der heuer auslaufende Vertrag von Vorstand Peter Malanik nach APA-Informationen nicht verlängert werden. Aus der AUA gab es dazu auf Anfrage keinen Kommentar.
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Die Banken in Europa müssen ihre Geschäfte künftig mit mehr Eigenkapital absichern, um besser gegen Krisen gewappnet zu sein. Auf solch schärfere Kapitalregeln für die 8.300 Banken und Kreditinstitute in der EU haben sich die EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel einstimmig verständigt. Das sagte die dänische Wirtschaftsministerin Vestager, die derzeit die Treffen leitet, nach der Debatte.
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Die Fluggesellschaft Air Berlin, Mutter der österreichischen flyniki (Niki), will sich von der geplatzten Eröffnung des Hauptstadtflughafens nicht das Jahr verderben lassen. Nach einem verbesserten Jahresstart peilt der Vorstand um Chef Hartmut Mehdorn im operativen Geschäft weiterhin die Gewinnschwelle an, auch wenn die Mehrkosten durch die verschobene Flughafeneröffnung noch nicht feststehen.
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Der Gesundheitszustand des ehemaligen BAWAG-Generaldirektors Helmut Elsner, der vor seinem geplanten Auftritt im zweiten BAWAG-Prozess mit Herzrhythmusstörungen das Wiener Wilhelminenspital aufgesucht hatte, hat sich tatsächlich verschlechtert. Zu diesem eindeutigen Schluss kommt jedenfalls Kurt Huber, der Leiter der Medizinischen Abteilung für Kardiologie im Wilhelminenspita.
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Führungskräfte der ersten Ebene haben im Vorjahr im Schnitt 192.000 Euro verdient, das ist das fünffache eines österreichischen Durchschnitt-Bruttogehaltes von gut 39.000 Euro. Manager der zweiten Ebene kamen auf 115.000 Euro Jahressalär, die dritte Ebene musste sich mit 83.000 Euro begnügen.
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Facebook wird zu seinem Börsengang von Anlegern überrannt. Die Nachfrage nach den Aktien des boomenden sozialen Netzwerks ist derart groß, dass die Anteilsscheine nun zu höheren Preisen verkauft werden. Der Aufschlag füllt vor allem einem Mann das Konto: Mark Zuckerberg. Der Gründer und Firmenchef ist auch der größte Anteilseigner. Er wird eigene Aktien unters Volk bringen.
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Die Wirtschaft in den Euroländern tritt auf der Stelle - doch die gefürchtete Rezession ist ausgeblieben. Im ersten Quartal blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit 0,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal unverändert. Das teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg in einer ersten Schätzung mit.
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Der Bord-Betriebsrat der Austrian Airlines (AUA) warnt vor dem Betriebsübergang auf die Regionaltochter Tyrolean. Im schlimmsten Fall könnte das die Fluglinie bis zu 280 Mio. Euro kosten und keinen Cent bringen. Betriebsratschef Karl Minhard will den Vorstand von einer Verhandlungslösung überzeugen. Bis 27. Mai bleibt noch Zeit für eine Einigung, sagte er am Dienstagvormittag.
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Finanzministerin Fekter denkt überhaupt nicht daran, den Widerstand Österreichs bei der EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie aufzugeben. Vor Beginn des EU-Finanzministerrats am Dienstag in Brüssel sagte Fekter, "wir werden unsere Position unter gar keinen Umständen ändern." Man sei dafür, den Anwendungsbereich etwas breiter zu machen. "Aber wir werden unser Bankgeheimnis mit Sicherheit nicht aufgeben".
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Bundeskanzler Faymann hat am Dienstag nach den harten Worten von Finanzministerin Fekter in Richtung Griechenland erklärt, die Regierung führe keine Diskussion über einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone bzw. der EU. Vizekanzler Spindelegger erklärte nach dem Ministerrat, über einen Austritt könne nur Griechenland entscheiden.
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Österreichs Wirtschaft hat zu Jahresbeginn eine seit Sommer herrschende Stagnation überwunden und ist leicht gewachsen. Im ersten Vierteljahr stieg das Bruttoinlandsprodukt im Quartalsabstand real um 0,2 Prozent. Davor gab es laut Wirtschaftsforschungsinstitut zwei Quartale mit einem Nullwachstum, aber keinen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Deutschland verzeichnete ein Plus von 0,5 Prozent.
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Der deutsche Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp steckt weiter in den roten Zahlen. Im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2011/12 stand unter dem Strich ein Verlust von 587 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte. Erneut belasteten vor allem Verluste in den neuen Stahlwerken in Brasilien und den USA das Ergebnis.
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Die Ratingagentur Moody's hat zu einem Rundumschlag in der italienischen Bankenbranche ausgeholt und die Kreditwürdigkeit von insgesamt 26 Banken heruntergestuft. Unter den betroffenen Instituten sind die Bank-Austria-Mutter Unicredit und die Intesa Sanpaolo, die beide auf das Niveau "A3" herabgesetzt wurden, wie Moody's am Montagabend bekanntgab.
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