Wissenschafterin untersucht Meerjungfrau
Von Sn | Aktualisiert vor 91 Tagen

Die Buxton-Meerjungfrau hat wenig Ähnlichkeit mit ihren hübschen Kolleginnen aus Hollywood-Filmen. Bild: SN
Anita Hollinshead, Studentin der Universität Lincoln, arbeitete im englischen Buxton Musum, als sie die mumifizierte Meerjungfrau entdeckte. Die angehende Konservatorin wollte der Herkunft und Beschaffenheit der Figur auf den Grund gehen.
Die angeblichen mumifizierten Meerjungfrauen waren vor allem im 19. Jahrhundert populär. Die meisten von ihnen wurden von japanischen Fischern hergestellt, die sie als Glücksbringer verkauften und damit ihr Einkommen aufbesserten. Auch die Buxton-Meerjungfrau dürfte aus Japan stammen, wie Hollinshead herausfand. An einem forensischen Institut führte sie weitere Untersuchungen durch, um ihre genaue Konstruktion zu erforschen. Das Ergebnis: Die Mumie enthält weder Skelettteile von Menschen noch von Affen, was oft vermutet und überliefert wird. Vielmehr handelte es sich um eine Konstruktion aus Holz und Draht, ausgestattet mit einem echten Fischschwanz. Weitere Tests sollen jetzt zeigen, woraus Haut, Haare und Augen der Meerjungfrau bestehen.
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