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Arabica-Kaffee verliert Lebensräume

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Wärme und Trockenheit gefährden den wilden Arabica-Kaffee. In 70 Jahren könnte die Sorte verschwunden sein. Davor warnen Forscher nach einer Untersuchung von Verbreitungskarten und Klimamodellen.

Arabica-Kaffee verliert Lebensräume

Coffea arabica stammt aus dem südwestlichen Äthiopien. Die Sorte hat einen Anteil von 70 Prozent an der weltweiten Kaffeeproduktion. Bild: SN

Der Lebensraum der Kaffeesorte verkleinert sich demnach rapide, Ursache sei der Klimawandel. Der Verlust würde sich auch auf die restliche Kaffeeproduktion auswirken, schreiben die Forscher um Aaron Davis von den Royal Botanic Gardens in Kew im Fachmagazin "PLoS One". Die kommerziellen Kaffeesorten seien genetisch stark verarmt. Man brauche die Wildstämme als genetisches Reservoir, um den Kaffee durch Einkreuzungen gegen neu auftretende Schädlinge, Krankheiten oder auch Umweltveränderungen wappnen zu können.

 
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