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Nächster Streich von Marlies Schild in Soldeu

Von Apa | Aktualisiert vor 102 Tagen

Österreichs Slalom-Damen sind in dieser Weltcup-Saison nach sieben Bewerben weiter ungeschlagen. Vor allem dank Marlies Schild, die am Samstag bei starkem, teils wohl irregulärem Wind auch in Soldeu gewonnen hat.

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Marlies Schild war im Slalom von Soldeu einmal mehr nicht zu schlagen.

Hinter Schild landeten die Schwedin Frida Hansdotter (l.) und Kathrin Zettel auf den Rängen zwei und drei.

Großes Pech hatte die Halbzeitführende Tanja Poutiainen: Die Finnin wurde im Finale vom Wind verweht und schied aus.

Auch Michaela Kirchgasser landete als Neunte in den Top 10.


Für die Salzburgerin war es der sechste Erfolg in diesem Winter in ihrer Paradedisziplin. Beim bisher einzigen Ausfall Schilds in Kranjska Gora hatte Michaela Kirchgasser zugeschlagen. Dabei hatte Schild bei der Weltcup-Premiere in Andorra Probleme mit der Materialabstimmung. Der "aggressive", trockene Schnee machte der 30-Jährigen zu schaffen, deshalb lag sie nach dem ersten Durchgang nur auf Rang fünf. Im Finale setzte Schild auf einen anderen, in dieser Saison bereits bewährten Ski, markierte Laufbestzeit und katapultierte sich noch auf Rang eins.
Schild feierte den 35. Weltcup-Sieg, den 33. im Slalom. Damit ist sie nur noch einen Erfolg von Vreni Schneiders Allzeit-Bestmarke im Slalom entfernt. Schild hatte in den Pyrenäen aber auch Glück, denn Halbzeit-Leaderin Tanja Poutiainen wurde im zweiten Durchgang vom Wind verweht. Die Finnin verlor im Schneegestöber die Orientierung und schied im Mittelteil aus.
Durch den Ausfall Poutiainens durfte auch Kathrin Zettel als Dritte aufs Stockerl klettern. "Damit habe ich nicht mehr gerechnet, denn meine Läufe waren nicht ganz so gut. Aber so ein Ergebnis tut natürlich gut", meinte die Niederösterreicherin. Die Feierlichkeiten im ÖSV-Team fielen eher zurückhaltend aus, schließlich steht am Sonntag in Soldeu ein Riesentorlauf auf dem Programm.
Kirchgasser vergab ihre Chancen auf den zweiten Slalom-Sieg in Serie bereits im ersten Durchgang, den sie nach einem schweren Fehler auf Platz 21 beendete. "Da war ich zu unstabil unterwegs. Schade, das hat sehr viel Zeit gekostet", meinte die Salzburgerin. Auch Carmen Thalmann und Alexandra Daum hatten mit den Plätzen 12 und 13 Grund zur Freude.



 

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