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Kostelic holt Super-Kombi und kleine Kristallkugel

Von Apa | Aktualisiert vor 101 Tagen

Weltcup-Leader Ivica Kostelic hat am Sonntag die Super-Kombination im Olympia-Ort 2014 gewonnen. Der Kroate war um 1,16 Sekunden schneller als Beat Feuz, der am Samstag die Spezial-Abfahrt gewonnen hatte.

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Ivica Kostelic sicherte sich in Sotschi den Kombi-Sieg.

Hinter Kostelic kamen Beat Feuz (l.) und Thomas Mermillod Blondin (r.) auf die Plätze zwei und drei.

Benjamin Raich wurde als Fünfter bester Österreicher.

Romed Baumann gelang nur der 17. Platz. Der Tiroler vergab eine bessere Platzierung bereits in der Abfahrt.


Kostelic entschied mit dem Sieg wie auch in der vergangenen Saison die Disziplinen-Wertung in der Kombination für sich, Zweiter wurde Beat Feuz. Danach humpelte er aber zur Siegerehrung und Magnetresonanz. "Ich kenne diesen Schmerz, hatte ihn schon öfter und es war meist der Meniskus", gab Kostelic zu Protokoll. Die erste MRI-Untersuchung zeigte nach Angaben des kroatischen Alpin-Chefs Vedran Pavlek jedoch keine neue Verletzung. Der schmerzende rechte Knie soll aber am Montag in Basel noch einmal genau unter die Lupe genommen werden.
Im Gesamtweltcup hat Kostelic 1.043 Punkte auf dem Konto, dahinter folgen Feuz (973) und der Salzburger Marcel Hirscher (825). "Ich habe alles riskiert und den Schaden in Grenzen gehalten. Ich bin sicher noch nicht weg. Ich werde so lange kämpfen, wie es geht", meinte Feuz mit Blick auf die große Kugel.
Die Österreicher hatten bessere Platzierungen bereits in der Abfahrt vergeben. "Es war eine ganz gute, saubere Fahrt, aber ich hätte es noch mehr gehen lassen können. Ein schwieriger Hang, aber es war nicht so glatt, wie ich geglaubt habe. Leider hatte ich einen Riesenrückstand aus der Abfahrt", sagte der Pitztaler Raich nach seinem weiten Satz nach vorne. Für Hannes Reichelt reichte es nach bereits 1,22 Sekunden Rückstand nach dem Speed-Teilbewerb nur für Platz 13.
Noch schlechter erging es Romed Baumann, der 17. wurde. Nach Platz sechs in der Abfahrt mit Gesamtrang 14 zufrieden sein durfte Max Franz, der Speedspezialist lag zur Halbzeit als einziger Österreicher in den Top-Ten.



 

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