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Feuz gewann Olympia-Generalprobe in Sotschi

Von Apa | Aktualisiert vor 102 Tagen

Der Schweizer Beat Feuz hat am Samstag die Olympia-Generalprobe der alpinen Ski-Abfahrer in Krasnaja Poljana/Sotschi gewonnen. Am Tag seines 25. Geburtstages fuhr Feuz den vierten Weltcup-Sieg seiner Karriere ein.

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Beat Feuz bei der Siegerehrung in Sotschi.

Beat Feuz

Hannes Reichelt

Klaus Kröll

Joachim Puchner

Adrien Theaux

Bode Miller

Benjamin Thomsen

Romed Baumann


Mit einer Zeit von 2:14,10 Minuten verwies er den kanadischen Überraschungsmann Benjamin Thomsen (+0,27 Sekunden) und den Franzosen Adrien Theaux (+0,59) auf die Plätze zwei und drei.
Für die im Training dominant gewesenen Österreicher setzte es das schlechteste Abfahrts-Ergebnis in dieser Saison, der Salzburger Joachim Puchner landete als bester ÖSV-Läufer auf Rang sechs (+0,74). Der 24-Jährige ärgerte sich gleich nach seiner Fahrt über einen Fehler im oberen Teil, er hatte gespürt, dass es für noch weiter vorne reichen hätte können. "Ich habe einen Schlag erwischt und Höhe und Speed verloren. Der Mittelteil war super", erzählte der Pongauer, der sich nach dem ersten Grant über seine Steigerung auf solch anspruchsvollen und eisigen Pisten freute.
Feuz, der den gleichen Servicemann wie sein Mannschaftskollege Didier Cuche hat, machte im Disziplinweltcup viele Punkte gut, liegt nur noch 27 Zähler hinter dem Führenden Cuche (Zwölfter) und einen hinter dem Steirer Klaus Kröll (Achter). "Ein viel schöneres Geschenk zum Geburtstag als den Sieg heute gibt es nicht", meinte Feuz. "Mir ist ein sehr guter Lauf geglückt. Den Abfahrts-Weltcup hatte ich nie ganz abgeschrieben, so einfach gebe ich nicht auf."
Nach den schlechten Trainingsleistungen und seinen Problemen mit Materialabstimmung und Pistenbedingungen war der Top-Ten-Platz für Kröll eine "Schadensbegrenzung". Er sei froh, dass das Rennen vorbei sei, er habe sich schwergetan, die Linie zu finden. "Es war eine zähe Sache, noch unruhiger als gestern. Bist du deppert!", meinte er. Der Kampf um die kleine Kristallkugel spitzt sich zu. "Ein Konkurrent mehr, das wird eine interessante Geschichte."
Der im Training so starke Hannes Reichelt lag bis zur Hälfte der Strecke auf Siegeskurs, wurde in der Endabrechnung aber nur Neunter (+1,11). "Er hat gekämpft wie ein Löwe und leider in einer Kurve alle vergeben", meinte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum.



 

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