Stoss findet Rogan-Aussagen "äußerst ärgerlich"
Von Apa | 30.07.2012 - 18:15

Rogan (l.) und Stoss vor wenigen Tagen in London. Bild: SN/apa (schlager)
Jetzt solle Rogan einmal sportliche Leistungen in London bringen, dann werde man sich an einen Tisch setzen und die Angelegenheit ausreden. Stoss begründete dieses anstehende Gespräch damit, dass zu einem Sportler auch Charakter und Anstand gehörten. Ob es Sanktionen für den Fahnenträger des ÖOC-Teams gibt, "werden wir sehen", so der ÖOC-Boss. Abschließend meinte Stoss zu Rogans Aussagen: "Was da im Kopf vorgeht, weiß ich beim besten Willen nicht."
Relativ locker nahm Rogans Aussagen Maiers langjähriger Mentor, der Präsident des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), Peter Schröcksnadel. Er glaube, das sei eine "Dummheit" von Rogan gewesen. Es sei auch "sehr gefährlich", zu Claudia Stöckl in die Sendung "Frühstück bei mir" zu gehen, in der Rogan seine Sager abgelassen hatte.
Für Schröcksnadel steht jedenfalls fest, dass sowohl Sportler, die sehr aber auch weniger intelligent sind, zu großen Leistungen imstande seien. Maier sei jedenfalls ein Sportler, der sicher nicht erfolgreich gewesen sei, weil er dumm wäre: "Er mag vielleicht hölzern aussehen, aber da ist sehr viel im Kopf."
Rogan hatte gemeint: "Ich glaube, es ist ein Riesenvorteil, wenn du weniger denkfähig bist. Es gibt einen guten Grund, warum die richtig guten Sportler nicht viel im Kopf haben, weil da ist der Kopf nicht im Weg." Und weiter: "Warum hat der Armin (Assinger, Anm.), der relativ schlau ist, nur vier (Rennen, Anm.) gewonnen und der Hermann (Maier, Anm.) 50?"
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