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Mayr-Achleitner, Haider-Maurer siegten in New York

Patricia Mayr-Achleitner setzte sich bei den US-Open überraschend gegen die Slowakin Rybarikova mit 7:6,6:3 durch. Andreas Haider-Maurer rang dem Letten Gulbis mit 3:6,6:3,1:6,7:6,6:4 nieder.

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Mayr-Achleitner, Haider-Maurer siegten in New York

Tirolerin kam als Lucky Loser in den Hauptbewerb. Bild: SN/APA (EPA)/PETER FOLEY

In der zweiten Runde kommt es nun sozusagen zu einem "Länderkampf" Österreich - Kasachstan: Mayr-Achleitner trifft in ihrem ersten Zweitrundenmatch bei einem Major seit Wimbledon 2009 auf die Kasachin Jaroslawa Schwedowa und träumt im Falle eines Sieges vom möglichen Drittrunden-Duell mit Serena Williams, und Haider-Maurer hat mit Schwedowas Landsmann Michail Kukuschkin einen durchaus bezwingbaren Mann zum Gegner.

Mit einem unerreichbaren Vorhand-Volleycross sicherte sich Haider-Maurer die Überraschung und zum dritten Mal nach Roland Garros und Wimbledon (jeweils 2011) einen Major-Erstrunden-Sieg. Gulbis, ein Schützling des Österreichers Günter Bresnik, gratulierte dem zweitbesten ÖTV-Mann herzlich.

Der Sieg der Nummer 88 der Welt aus Niederösterreich über die Nummer 33 aus Lettland war keinesfalls zu erwarten gewesen. Auch wenn Gulbis als launischer Spieler gilt. Haider-Maurer stellte jedenfalls im Head-to-Head mit Gulbis nach einer Niederlage 2012 auf Sand in Kitzbühel auf 1:1. Haider-Maurer war ja erst kurz vor den US Open in den Hauptbewerb gerutscht.

Ein ähnliches Schicksal hatte auch Mayr-Achleitner. Die 26-jährige Tirolerin hatte in der dritten Qualifikationsrunde verloren, war aber als "Lucky loser" doch noch in den Hauptbewerb gekommen.

Die Auftritte der beiden waren jedenfalls ein kräftiges Lebenszeichen für Österreichs Tennis, noch ehe die jeweiligen aktuellen Topspieler ins Turnier eingreifen. Bad-Gastein-Siegerin Yvonne Meusburger, die erst vor wenigen Wochen in die Top 100 zurückgekehrt ist, trifft am Dienstag (3. Match nach 17.00 Uhr) auf die Chinesin Peng Shuai. Und der frisch gebackene Sieger von Winston-Salem und Nummer 27 der Welt, Jürgen Melzer, steigt erst am Mittwoch ins letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres ein. Melzer spielt zunächst gegen den Russen Jewgenij Donskoj.

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