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Welt | Formel1

Vettels erste Runden im RB8

Von Apa/dpa | Aktualisiert vor 104 Tagen

Sebastian Vettel ist zurück auf der Rennstrecke. Der Formel-1-Doppelweltmeister drehte am Donnerstag in Jerez de la Frontera seine ersten Runden im neuen Auto. Das ließ sich auch sein oberster Boss Dietrich Mateschitz nicht entgehen.

Sebastian Vettel gibt wieder Gas. Bild: SN/apa (dpa)

Bei seiner Test-Premiere mit dem neuen Red Bull RB8 belegte der Deutsche den dritten Platz. Schneller waren lediglich sein Landsmann Nico Rosberg im Mercedes-Vorjahreswagen, der noch vom alten Design profitiert, und der neue Lotus, diesmal mit dem Franzosen Romain Grosjean am Steuer. Er musste den Wagen allerdings kurz vor Testende auf der Strecke abstellen. Ex-Weltmeister Lewis Hamilton kam mit dem neuen McLaren auf Platz vier, der zweifache Champion Fernando Alonso mit dem Ferrari nur auf Rang sieben.
Nach kleineren Störungen am Vormittag spulte Vettel nachmittags mit neuem Helm, auf dem alle 20 Rennorte zu sehen sind, sein Programm ab. Vor den Augen von Red-Bull-Besitzer Mateschitz, der eigens für ein paar Stunden eingeflogen kam. Verpasst hatte er allerdings Vettels erste Runden mit dem neuen Auto, das den 24-Jährigen zum dritten Titel in Serie führen soll.
Unmittelbar nachdem die 4,42 Kilometer lange Strecke freigegeben worden war, absolvierte Vettel seine ersten Kilometer. Allerdings wurde der Tatendrang des Titelverteidigers kurz danach jäh gestoppt. Nach einem Abflug des neuen Force-India-Testfahrers Jules Bianchi musste die Strecke für 20 Minuten gesperrt werden.
Kaum wieder freigegeben, brachte Vettel den RB8 bei nur drei Grad wieder auf Betriebstemperatur. Letztlich schaffte Vettel 96 Runden. "Wir wollen beide Trophäen verteidigen. Sie sehen perfekt in unserer Vitrine in der Fabrik aus", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Wir denken, dass wir gut vorbereitet sind", sagte Vettels Teamkollege Mark Webber nach seinen beiden Testtagen.
Bei Herausforderer Ferrari klang die erste Zwischenbilanz dagegen alarmierender. "Wir haben noch viel Arbeit vor uns", betonte Felipe Massa. "Es ist erst der Anfang einer großen Aufgabe, um ein zuverlässiges und leistungsfähiges Auto zu bekommen", meinte der Brasilianer.



 

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