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Welt | Formel1

Elektronikproblem am neuen Vettel-Auto

Von Apa/dpa | Aktualisiert vor 103 Tagen

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ist an seinem zweiten Testtag von einem Elektronikproblem am neuen Red-Bull-Boliden gestoppt worden. Nachdem der 24-Jährige zwei Installationsrunden absolviert hatte, musste er in die Box.

Neuer Bolide machte anfänglich Probleme. Bild: SN/apa (epa)

Nur der Spanier Fernando Alonso im Ferrari in 1:18,877 und Toro-Rosso-Neuzugang Jean-Eric Vergne (Frankreich/1:19,597) waren schneller. Ex-Weltmeister Lewis Hamilton trotz deutlich mehr Runden dagegen nicht. Der Brite hatte im McLaren-Mercedes als Fünfter allerdings auch nur einen minimalen Rückstand von 34 Tausendstelsekunden.
Nach zwei Einführungsrunden mit dem neuen Formel-1-Boliden hatte Vettel zuvor schon wieder zurück in die Red-Bull-Box müssen. Und dort saß er dann fest. "So was gehört einfach zu einem Test dazu, das ist der Grund, warum wir hier sind", kommentierte der Deutsche aber die Probleme gelassen.
Wie sich herausstellte, war es ein Defekt in der Elektronik. Ein erneuter Fahrversuch wurde nach ein paar Metern in der Boxengasse abgebrochen, Mechaniker eilten zum Red Bull, um ihn zurückzuschieben. Diesmal geriet der Motor ins Stocken.
Auch Vettels Rivale Fernando Alonso war am letzten der vier Testtage in Andalusien nicht in der Lage, sein geplantes Programm abzuspulen. Am neuen Ferrari mussten nämlich zwischenzeitlich ein paar Reparaturen und Veränderungen vorgenommen werden. Immerhin hatte der zweifache Ex-Weltmeister zuvor für eine Bestzeit gesorgt. Die kam zur rechten Zeit, nachdem bereits reichlich Kritik auf den bisher wenig überzeugenden F2012 niedergeprasselt war.
Im Gegensatz zur Scuderia herrschte bei Red Bull - bis zu den unwillkommenen Problemen - eine sichtbar entspannte Stimmung. Vettels Eindruck vom neuen Gefährt war gut, "das erste Gefühl passt", hatte er am Donnerstag zu Protokoll gegeben. Und wie wichtig genau das ist, erklärte Vettel anschließend: "Es prägt einen für das ganze Jahr, würde ich sagen." Man dürfe es allerdings auch nicht überbewerten.



 

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