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Weltjugendtag um Papst Franziskus beendet

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Zum Abschluss des Weltjugendtages hat Papst Franziskus drei Millionen Pilger nochmals in seinen Bann gezogen und dazu aufgerufen, den Glauben offensiv zu verbreiten: "Der Papst rechnet mit euch."

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Ein argentinischer Papst in Brasilien. Bild: SN/AP

Ein argentinischer Papst in Brasilien.

Bild: SN/AP

Ein argentinischer Papst in Brasilien. Bild: SN/AP

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Ein argentinischer Papst in Brasilien. Bild: SN/AP

Ein argentinischer Papst in Brasilien.

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Ein argentinischer Papst in Brasilien. Bild: SN/AP

Ein argentinischer Papst in Brasilien.

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Ein argentinischer Papst in Brasilien. Bild: SN/AP

Ein argentinischer Papst in Brasilien.

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Wie schon an den Vortagen feierten die Teilnehmer des weltgrößten Katholikentreffens Franziskus begeistert. Viele hatten die Nacht am Strand verbracht. Am Abend wollte der Papst, den seine erste Auslandsreise für fast eine Woche nach Brasilien geführt hatte, zurück nach Rom fliegen.

Am Abend vor der Abschlussmesse hatte Franziskus die Jugendlichen bei der traditionellen Nachtwache (Vigil) aufgefordert, fest im Glauben und unbequem für mehr Gerechtigkeit und Solidarität zu kämpfen. "Seid Protagonisten, spielt nach vorne, geht nach vorne, baut eine Welt der Gerechtigkeit, der Liebe, der Brüderlichkeit, der Solidarität", sagte der Papst, der die Jugendlichen während seiner flammenden Ansprache mehrfach spontan aufforderte, ihm direkt zu antworten und seine Worte zu wiederholen.

Am Sonntag lud Franziskus die jungen Gläubigen ein, "Jünger in Mission" zu sein. "Der Glaube ist eine Flamme, die immer lebendiger wird, je mehr man sie mit anderen teilt", predigte er. Das Evangelium zu bringen heiße, die Kraft Gottes zu bringen, um das Böse und die Gewalt niederzureißen, um die Barrieren des Egoismus, der Intoleranz und des Hassen zu vernichten.

Am Rande der Vigil am Samstag kam es wie bereits an den vergangenen Tagen auch zu Protestaktionen. Provokativ gekleidete Teilnehmerinnen des jährlich weltweit stattfindenden "Slut Walk" ("Schlampenmarsch") trugen Plakate mit Aufschriften wie "Euer Glaube passt nicht in meinen Uterus". Die Frauen protestieren gegen die Verharmlosung sexueller Gewalt.

 
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